Der Louvre ist ein wunderschönes Kunstmuseum von Paris, das sich im historischen Louvre-Palast, der ehemaligen Residenz der französischen Könige, am rechten Ufer der Seine befindet. Seit der Eröffnung im Jahr 1793 ist seine Sammlung auf mehr als 380.000 Objekte gewachsen. Mit 72.735 Quadratmetern Fläche ist der Louvre das größte und meistbesuchte Kunstmuseum der Welt. Ein Besuch dieses Museums ist für viele Touristen ein absolutes Muss, denn es hat wirklich eine Menge zu bieten: von Mona Lisa, dem weltberühmtes Ölgemälde von Leonardo da Vinci, bis zu Amor und Psyche, einer der romantischsten Skulpturen der Welt. Sehr sehenswert sind auch die griechische Skulptur Nike von Samothrake und Die Krönung in Notre Dame von David. Die gläserne Pyramide im Innenhof des Louvre ist zum Wahrzeichen von Paris geworden und wird jedes Jahr von mehr als einer Million deutschen Touristen besucht. Entdecken Sie mit uns die besten Kunstwerken im Louvre, die Sie sich hier auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Wir werden Ihnen auch einige Tipps und Informationen für den Besuch geben:

Geschichte des Gebäudes

Die Geschichte des Louvre beginnt im 12. Jahrhundert, als der König Philipp II. den trutzigen Festungsbau zum Schutz des rechten Seineufers errichten ließ. Nach mehrmaligem Umbau wurde das Schloss im 16. Jahrhundert zum Hauptwohnsitz des französischen Königs. Nachdem der Königshof im 17. Jahrhundert nach Versailles verlegt wurde, zog die Französische Akademie ein und nutzte den Bau als Arbeitsraum: die Räume des Louvre wurden immer wieder als Depot für Kunstwerke der königlichen Sammlung genutzt. 

Die hohen Wände mit den gläsernen Dachfenstern waren wirklich ideal, um Skulpturen und Gemälde aufzubewahren. Der Politiker Charles Claude Flahaut de La Billarderie wollte die Sammlung schließlich für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Während der Französischen Revolution wurde dann der Louvre als Museum für die breite Öffentlichkeit offiziell durch ein Dekret eröffnet. Am 27. Juli 1793 wurde erstmals eine Schau im Museum präsentiert. 

Napoleon Bonaparte und Napoleon III. arbeiteten an dem Projekt weiter: sie kauften Werke aus dem Ausland, eröffneten Zweigstellen in anderen Städten Frankreichs und 1870 wurde die Sammlung verstaatlicht. Die letzte Renovierung des Museums fand in den 1980er Jahren statt und 1989 eröffnete die von dem chinesisch-amerikanischen Architekten Ieoh Ming Pei entworfene Glaspyramide als neuer Eingangsbereich.

Wie man es erreicht

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um das Museum zu erreichen. Wenn Sie mit dem Bus zum Louvre fahren, ist es ganz einfach. Die Linien 21, 24, 27, 39, 48, 68, 69, 72, 81 und 95 sowie der Paris Open-Tour-Bus halten alle vor der Pyramide: die Station heißt Musée du Louvre. Direkt unter dem Hof des Louvre gibt es auch ein Parkhaus, das täglich von 7:00 bis 23:00 Uhr geöffnet ist. Sie können es über die Avenue du Général Lemonnier erreichen. 

Eine weitere Möglichkeit ist die U-Bahn: die Station Palais-Royal–Musée du Louvre der Linie 1 befindet sich nördlich des Louvre und Sie können von dort die Pyramide in nur vier Minuten erreichen. Natülich können Sie Sich auch für Mietfahrrad oder Carsharing entscheiden!

Die Venus von Milo

Die Venus von Milo (auch Aphrodite von Melos) ist neben der Laokoon-Gruppe und der Nike von Samothrake eines der bekanntesten Beispiele der hellenistischen Kunst. Abgebildet wird die griechische Göttin Aphrodite, durch deren Darstellung uns das weibliche Schönheitsbild der Antike überliefert wird. Sie stammt aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus aber der Name des Künstlers, der diese 2,02 Meter hohe Skulptur tatsächlich erschuf, wird allerdings wohl für immer ein Geheimnis bleiben. 

Das Meisterwerk der hellenistischen Kunst hat eine wahre Odyssee hinter sich. Am 8. April 1820 wurde die Venus von Milo von dem Bauern Georgios Kentrotas auf der Kykladeninsel Milos entdeckt, die wie ganz Griechenland damals zum Osmanischen Reich gehörte, in der Umgebung der Ruine eines antiken Theaters entdeckt. Später geriet die Skulptur in die Hände eines französischen Marquis, der es an den damaligen König Ludwig XVIII vermachte. Der König brachte sie in das Louvre, wo sie bis heute verweilt und Touristen aller Welt anzieht. 

Mona Lisa

Die Mona Lisa oder La Joconde (wie sie von den Franzosen genannt wird) ist ein weltberühmtes Ölgemälde von Leonardo da Vinci und ist auf der Fläche von 77 cm × 53 cm auf dünnes Pappelholz gemalt. Das Meisterwerk stammt aus der Hochphase der italienischen Renaissance, wahrscheinlich Anfang des 16. Jahrhunderts, in den Jahren 1503 bis 1506. Das Originalgemälde ist seit dem Ende des 18. Jahrhunderts im zentralen Pariser Kunstmuseum Musée du Louvre ausgestellt. Wie Sie Sich denken können, stellt sie die Hauptattraktion des Louvre dar. Hunderte Besucher drängeln sich um das überraschenderweise kleine Gemälde und Sie müssen schon ein bisschen warten, bevor Sie sie von Nahen betrachten können. 

Auf dem Bild sehen  Sie eine junge Frau, die in einem Stuhl auf einem Balkon vor einer fremdartigen Landschaft sitzt. Was sehr beeindruckend und ungewöhnlich für die damalige Darstellungsweise ist, dass ihr Gesicht dem Betrachter zugewandt ist und die nach links gerichteten Augen ihn scheinbar anblicken. Eines steht fest: an der Mona Lisa kommt man nicht vorbei, wenn man das Louvre besucht.

Nike von Samothrake

Als Nike von Samothrake wird eine griechische Skulptur bezeichnet, die die Siegesgöttin Nike darstellt und sich heute im Louvre in Paris befindet. Sie wurde vermutlich um 190 v. Chr von rhodischen Bildhauern entstanden. Diese wunderschöne Statue wurde im Heiligtum der Kabiren auf der griechischen Insel Samothrake gefunden und befindet sich heute im Louvre in Paris. Die Göttin befindet sich in einer Landeposition und ist mit offenen Armen beziehungsweise Flügeln leicht nach vorne übergebeugt. 

Die Flügel sind dadurch mit Luft erfüllt und nach hinten gedrückt. Vermutlich fand die Statue Verwendung als Siegesdenkmal, als Dank für den Seesieg über Antiochos III. von Syrien. Deshalb steht sie wie eine Galionsfigur auf dem Bug eines Schiffes. Sie werden diese romantische und elegante Statue zweifellos lieben!

Amor und Psyche

Zu den Hauptattraktionen des Louvre Museums und zu den bekanntesten Werken des umjubelten italienischen Künstlers Antonio Canova gehört zweifellos die Marmorgruppe von »Amor und Psyche«. Canova arbeitete fast nur noch in Marmor und versuchte, das Ideal der »stillen Größe« in seinen Skulpturen abzubilden. Im Jahr  1787 erregte Canova internationales Aufsehen und begann mit seinen Arbeiten an »Amor und Psyche«. Das Thema von diesem beeindruckenden Werk ist die Liebe zwischen Gott und Mensch. 

Der Moment der Liebesgeschichte, der dargestellt wird, ist der Moment des Kusses zwischen Psyche und Amor.Psyche, die jüngste Tochter eines griechischen Königs, war so schön, dass sogar die Liebesgöttin Venus eifersüchtig auf sie wurde. Die Göttin schickte deshalb ihren Sohn Amor, der Psyche bestrafen sollte. Als Amor Psyche jedoch erblickte, verliebte er sich in sie. Antonio Canovas Marmorskulptur strahlt insgesamt eine Sinnlichkeit aus, wie sie in der klassizistischen Plastik kaum ein zweites Mal zu finden ist. Sie sollten Sich dieses einzigartige Meisterwerk auf keinen Fall entgehen lassen.

Das Floß der Medusa

Das Floß der Medusa ist ein weltberühmte Gemälde und eine Ikone des Romantizismus.  Sie wurde 1819 in Öl auf Leinwand von dem französischen Romantiker Théodore Géricault entstanden. Das großformatige, 4,91 × 7,16 Meter messende Bild hängt heute im Louvre in Paris und wird von Touristen aller Welt geschätzt. Das Bild zeigt die Folgen des Unglückes um die Fregatte Méduse, bei dem nur wenige Passagiere überlebten. Der Künstler stellt mit dem Floß der Medusa mit eindrucksvoll menschliche Abgründe, Verzweiflung und Elend dar. 

Das Gemälde ist in zwei pyramidischen Strukturen angeordnet, die den Blick des Betrachters vom Zentrum über das Elend dirigieren. Théodore Géricault wurde von Meistern wie Michelangelo, Raphael und David inspiriert und sein beeindruckendes Werk hat wiederum bis heute viele Maler maßgeblich beeinflusst.

Die Krönung Napoleons

Die Krönung in Notre Dame ist ein 10 x 6 Meter großes Monumentalgemälde, das für viele das beeindruckendste im Louvre ist. Auf dem Höhepunkt seiner Macht ließ sich der Herrscher und Eroberer Napoleon Bonaparte zum Kaiser der Franzosen küren. Die Zerimonie 1804 fand in Notre Dame statt und war wirklich pompös und feierlich. Der Maler Jacques-Louis David hielt diesen Moment zeitgemäß auf einem Gemälde fest. Wenn Sie Sich dieses Gemälde ansehen werden, werden Sie den Eindruck haben, Sich in diesem historischen Moment zu finden. David war ein großer Verehrer Napoleons und schuf nicht nur dieses Gemälde, sondern eine ganze Reihe an Bildern über Napoleon Bekanntheit. 

Codex Hammurapi

Codex Hammurapi ist eine babylonische Sammlung von Rechtssprüchen aus dem 18. Jahrhundert v. Chr. Sie gilt zugleich als eines der wichtigsten und bekanntesten literarischen Werke des antiken Mesopotamiens und als bedeutende Quelle keilschriftlich überlieferter Rechtsordnungen: insgesamt 282 Kapitel regeln Handelsrecht, Familienrecht, Eigentumsrecht, Sklaverei, Gebühren, Preise und Löhne. 

Der Text geht zurück auf Hammurapi, den sechsten König der 1. Dynastie von Babylon. Hammurapis Ziel war es, dass im LandGerechtigkeit herrschen sollte und die Schwachen nicht von den Starken unterdrückt würden. Die Texte wurden in akkadischer Sprache in große Steinstelen gemeißelt und an verschiedenen Orten im Königreich aufgestellt. Der Stein ist mit der Zeit in drei Teile zerbrochen, aber er wurde wieder in seine ursprüngliche Form gebracht und kann nun im Museum Louvre in Paris bestaunt werden.

Informationen für den Besuch

Um die größten Menschenmassen zu vermeiden, sollten Sie am besten unter der Woche, am Morgen (9-11 Uhr) oder am späten Nachmittag (nach 16 Uhr) kommen. Vergessen Sie nicht, dass der Louvre am Dienstag nicht geöffnet nicht und, dass am Montag die meisten Pariser Museen geschlossen sind und daher es im Louvre etwas voller ist. 

Eine gute Idee ist das Museum am Mittwoch oder am Freitag zu besuchen, denn es ist auch abends geöffnet und Sie können länger drinnen bleiben. Der Louvre hat 3 Eingänge: den Haupteingang in der Pyramide, den unterirdischen Eingang über die Galerie du Carrousel und den Eingang über die Porte des Lions. Um Warteschlangen vor dem Eingang zu verkürzen, nehmen Sie den Eingang an der Porte des Lions, wo es eigentlich immer weniger voll ist. 

Kunst ist nicht einfach zu verstehen, und deshalb sollten Sie den Louvre auf keinen Fall ohne eine Führung besichtigen: das Louvre-Museum bietet leider nur Führungen auf Englisch und Französisch an aber fall Sie an einer deutschsprachigen Führung teilnehmen möchten, können Sie auf Privatanbieter zurückgreifen. 

Ein weiterer Tipp, den wir Ihnen geben, ist Ihnen vor dem Besuch die Einteilung des Museums auf der Website anzuschauen oder beim Eingang, in der Haupthalle beim Informationsschalter, einen Übersichtsplan zu fragen. Der Grund dafür, warum Sie Ihren Besuch planen sollen, ist, dass, wenn Sie aufs Geratewohl losmarschieren, können Sie leicht die schönsten Werke verpassen! Alle Räume des Louvres zusammengerechnet ergeben 14,5 km: treffen Sie unbedingt eine Auswahl, welchen der 3 Flügel – Denon, Richelieu oder Sully – Sie sehen möchten und wir garantieren Ihnen, es wird eine unvergessliche Erfahrung sein.

Entdecken Sie Nordeuropa mit Costa Kreuzfahrten

In diesem Beitrag haben Sie mehr über einige der besten Kunstwerken im Louvre Museum herausgefunden. Für alle, die Paris besuchen, ist der Louvre ohne Zweifel ein absoluter Muss. Insebesonders falls Sie Kunstliebhaber sind, seid ihr in dem perfekten Ort. 

Mit seiner langen Geschichte ist dieses Museum nicht nur ein Wahrzeichen von Paris geworden, sondern auch das größte und meistbesuchte Kunstmuseum der Welt. Wenn Sie den Louvre und die romantische Stadt von Paris entdecken wollen, wählen Sie Costa Kreuzfahrten und Sie werden es nicht bereuen! Mit Costa ist jeder Ausflug ein neues, verlockendes Abenteuer! Wir erwarten Sie an Bord!