Der Petersdom ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Rom und das bedeutendste Bauwerk der Christenheit. Die größte Kirche der Welt ist wirklich beeindruckend und ein Muss für alle Touristen, die die Ewigen Stadt besuchen. Der Besuch wird Ihnen unzählige Emotionen erwecken: Rund 800 Säulen, 390 Statuen und 45 Altäre füllen den Innenraum aus. Besuchen Sie die Vatikanischen Grotten, wo sich die Grabstätten sowie Kapellen mehrerer Päpste und historischer Persönlichkeiten befinden. 

Bewundern Sie die Meisterwerke von berühmten Künstlern und Architekten wie Michelangelo, Bernini und Bramante. Zum Beispiel ist die römische Pietà aus Carrara-Marmor von Michelangelo eine der bekanntesten Statuen der Welt und sehr sehenswert. Der Petersplatz ist mit seinen Kolonnaden echt beeindruckend und wird Sie zweifellos begeistern. Er zieht Touristen aller Welt an, die die Generalaudienz vom Papst verfolgen wollen. Entdecken Sie mit uns mehr über die Geschichte des Petersdoms und einige seiner Attraktionen, die Sie sich hier auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Wir werden Ihnen auch einige Tipps und Informationen für den Besuch geben:

Geschichte

Die Geschichte des Petersdoms beginnt im Jahr 64 n. Chr. mit der Kreuzigung von Petrus, einem der Apostel Jesu. Er wurde mit dem Kopf nach unten auf einem Kreuz im Circus Gai et Neronis gekreuzigt und in der Nähe auf dem heutigen vatikanischen Hügel begraben. Zwischen 319 n. Chr. und 333 n. Chr. beschloss Kaiser Konstantin der Große, eine Basilika über dem Grab des Apostels Petrus zu errichten. Diese Memorialkirche wurde nicht nur für religiöse Feiern genutzt, sondern auch als überdachter Friedhof und als Saal für die Bankette von Trauerfeiern. 

Außerdem war der Dom während des Hochmittelalters der Hauptort des Pilgertums im Westen. Später, im 16. Jahrhundert, wurde auf Geheiß von Papst Julius II. der heutige Petersdom gebaut. Heute ist der Petersdom nicht nur als die Grabstätte des heiligen Petrus berühmt, sondern auch als die päpstliche Basilika, in der aufgrund ihrer schieren Größe und Bedeutung alle wichtigen päpstlichen Funktionen und Veranstaltungen durchgeführt werden. Sie sollten auch wissen, dass der Petersdom viele Rekorde hält: das größte Kirchengebäude der Welt, das zweithöchste Gebäude in Rom und die höchste Kuppel der Welt uvm. Wegen ihrer reichen künstlerischen und kulturellen Bedeutung wurde die Basilika auch als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. 

Bau

Der Bau des Petersdoms hat mehr als ein Jahrhundert gedauert. Er ist im traditionellen Architekturstil der Renaissance und hat im Laufe der Jahre zahlreiche Kirchenbauten auf der ganzen Welt inspiriert. Die erste Basilika wurde 329 fertiggestellt und die Ausgrabungsstätten unter der heutigen Basilika, die Beschreibungen, Zeichnungen und antiken Gemälde können uns einen Eindruck darüber, wie sie am Anfang war, geben. 1506 gab Papst Julius II. einen Wettbewerb in Auftrag, um die bereits bestehende Kathedral zu ersetzen und das prächtigste Gebäude der Christenheit zu entwerfen. Der Gewinner des Wettbewerbs war der Architekt Donato Bramante, der das griechische Kreuz mit vier gleichlangen Seitenarmen als Grundriss der neuen Basilika vorschlug. Als Nachfolger von Bramante wurde Raffaello Sanzio berufen und kehrte zum Grundriss einer dreischiffigen Basilika zurück. Nach dem Tod von Raffaello folgte im Jahr 1520 Antonio da Sangallo der Jüngere zusammen mit Balthasar Peruzzi. 

Der Plan von Antonio war eine Kirchtürme, die rechts und links über der Vorhalle errichtet werden sollten. Die Arbeiten wurden allerdings im Jahr 1527 unterbrochen aufgrund der Plünderung Roms durch die Truppen von Karl V, den „Sacco di Roma“. 1538 ging der Bau weiter unter Papst Paul III und mit dem brillanten Michelangelo. Michelangelo baute viele seiner Ausführungen auf den Entwürfen von Bramante auf: er kehrte zum Beispiel zur Idee des Zentralbaus zurück. Michelangelo plante auch den Bau der endgültigen Kuppe, die im Jahr 1590 von Giacomo della Porta definitiv vollendet wurde. Im Jahr 1603 beauftragte Papst Clemens VIII den Architekten Carlo Maderno mit der Fertigstellung der Basilika. Maderno fügte Michelangelos Zentralbau das dreischiffige Langhaus hinzu. Außerdem baute er die Vorhalle und die berühmte Fassade, die wir alle kennen. Die neue Basilika wurde von Papst Urban VIII am 18. November 1626 geweiht. 

Michelangelo

Michelangelo wurde am 6. März 1475 in Caprese im Apenningebirge geboren. Mit zahlreichen Werken, vor allem mit der Kuppel des Petersdoms, ging Michelangelo als einer der berühmtesten Künstler aller Zeiten und als bedeutendster Repräsentant der italienischen Hochrenaissance in die Geschichte ein. Gegen den Widerstand seines Vaters wollte Michelangelo schon als Kind Künstler werden. In Florenz studierte er die Grundlagen der Freskokunst. 1547 wurde Michelangelo von Papst Paul III. zum Baumeister des Petersdoms ernannt und diese Aufgabe prägte das Werk des Florentiners, der sein Leben vor allem der Bildhauerei und der Malerei gewidmet hatte. Er begriff den Dom nicht als Bauwerk , sondern als Skulptur. Die Kuppel, die er entwarf, stellt die Krönung des Petersdoms dar und prägt das Erscheinungsbild des gesamten Bauwerkes.

Bramante

Donato Bramante war ein italienischer Maler, Baumeister und Begründer der Hochrenaissance-Architektur. Seine Ausbildung als Architekt erhielt er in Urbino durch Luciano Laurana. In Rom traf Bramante ein äußerst befruchtendes künstlerisches Klima an. Unter der Verantwortung Bramantes begann 1506 der Neubau des Petersdoms: Er wurde vom Papst Julius II beauftragt, der alle Entwürfe Bramantes absegnete. Als Bramante am 11. April 1514 starb, standen die nach Plänen eines Zentralbaus begonnenen vier Kuppelpfeiler und ein provisorischer Chor und über dem Petrusgrab erhob sich ein Schutzhaus (Tegurio). Bramante betätigte sich auch als Maler aber nur wenige Werke sind erhalten. 

Bernini

Gian Lorenzo Bernini war einer der bedeutendsten italienischen Bildhauer und Architekten des Barock. Ausgebildet wurde er in der Bildhauerwerkstatt seines Vaters Pietro Bernini und zwischen 1618 und 1625 schuf Bernini berühmte mythologische Skulpturengruppen. Papst Urban VIII. betraute den jungen Bernini mit dem Bau des Baldachins (auch als Ziborium bekannt) über dem Petrusgrab im Petersdom. 

Baldachin ist ein Begriff, der im Mittelalter entstand und für eine reich verzierte Struktur steht, die Personen oder wichtige Objekte schützte. Der Baldachin des Peterdoms stellt das Meisterwerk von dem Meister des römischen Barocks Gian Lorenzo Bernini dar. Er besteht aus vergoldeter Bronze, ist 28,75m hoch, wiegt 61.000 kg, und liegt im Westen des Doms. Außerdem wird er tagsüber von verschiedenen Lichtquellen beleuchtet. Bernini hat maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der barocken Skulptur und Architektur in Rom und in der ganzen Welt.

Renaissance

Renaissance beschreibt die europäische Kulturepoche in der Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit im 15. und 16. Jahrhundert. Sie war von dem Bemühen gekennzeichnet, die Gedanken der Antike, insbesonderes der Griechen und Römer, aufzugreifen, sodass ihre Renaissance (französisch für Wiedergeburt) erlebt werden konnte. Im Vergleich zu den vorgehenden Epochen hat sie wieder den Menschen anstelle des Göttlichen im Vordergrund. Vor allem die Freiheit des Menschen, seine Kunst, Kultur und das Gedankenguts stehen dabei im Mittelpunkt. Die Architektur der Renaissance suchte immer nach den idealen Linien und der Symmetrie. Das zeigt sich vor allem in der Harmonie der Gebäude durch Grundrisse, die geometrischen Formen wie Quadraten und Kreisen entsprachen. Italien gilt als der hauptsächliche Ursprung der Renaissance: dort fand der Großteil der künstlerischen Neuerungen statt. 

Der Platz

Der Petersplatz wurde von Gian Lorenzo Bernini zwischen 1656 und 1667 unter Papst Alexander VIIvor dem Petersdom in Rom angelegt. Er ist Teil des Territoriums der Vatikanstadt und die Kolonnaden bilden die Staatsgrenze zwischen der Vatikanstadt und Italien. Sie werden von den Kolonnaden zweifellos fasziniert: sie bestehen aus 284 fünfzehn Meter hohen Säulen toskanischer Ordnung, die vierreihig angeordnet sind. Zur Mitte des Platzes senkt sich die Pflasterung hin, sodass sich die Menschenmenge versammeln können. Im Zentrum erhebt sich der vatikanische Obelisk. Auf dem Petersplatz sind auch zwei Brunnen zu finden: der nördliche ist ein Werk von Carlo Maderno, während der südliche ein Werk von Carlo Fontana ist. Jeden Mittwoch hält der Papst vormittags eine Generalaudienz, die mit vier großen Videowänden verfolgt werden kann. Dieser Platz zieht Touristen aller Welt an und ist auf keinen Fall zu verpassen.

Der Innenraum

Eine Führung im Petersdom lohnt sich auf jeden Fall. Hier gibt es so viel zu sehen, dass Sie nur die Qual der Wahl haben! Sobald Sie den Petersdom betreten, können Sie sofort erkennen, wie riesig und beeindruckend das Gebäude ist. Das Hauptschiff ist 26 m breit, 45 m hoch und hat eine Fläche von rund 4.500 m². In den Seitenschiffen befinden sich jeweils drei Kapellen. Den Kapellen schließt sich der Wandelgang um die vier Pfeiler an, die die Kuppel des Petersdoms tragen. Im Innenraum werden Sie zahlreiche Monumente und Altäre finden. 

Vor allem der Altar über dem Grab des Petrus ist sehr sehenswert:  direkt über der Grabstätte befinden sich der Baldachin und die Kuppel. Der im klassischen Barockstil gestaltete Baldachin wurde zum Standard für kirchliche Räume und Architektur. Unter den vielen Statuen Petersdoms ist die römische Pietà aus Carrara-Marmoreine der bekanntesten der Welt. Sie wurde vom italienischen Meister Michelangelo gemacht und stellt Jesus nach der Kreuzigung im Schoße seiner Mutter Maria dar. Zu besuchen sind auch die Vatikanischen Grotten: hier gibt es die Grabstätten sowie Kapellen mehrerer Päpste und historischer Persönlichkeiten. Sie befinden sich in der unterirdischen Ebene, sind kunstvoll gestaltet und mit Fresken, Sarkophagen, Malereien und Inschriften verziert.

Wie man ihn erreicht

Der Petersdom liegt nur ein Katzensprung entfernt vom historischen Zentrum von Rom: Sie können ihn also ganz einfach zu Fuß erreichen. Falls es zu warm ist, können Sie natürlich die öffentliche Verkehrsmittel in Rom nutre. Per Metro ist der Vatikan über die Station „Ottaviano“ (Linie A) am einfachsten zu erreichen. Von der Station sind es noch ungefähr 5 bis 7 Minuten zu Fuß vom Eingang des Vatikans. Die Anreise per Bus, kann man an verschiedenen Stationen aussteigen. Viele Busse halten in unmittelbarer Nähe des Vatikans. Wenn Sie schnell vom Zentrum zum Vatikan fahren möchten, sollten Sie die Buslinie 64 wählen, die von Termini und Piazza Venezia über das historische Zentrum bis hin zum Petersdom führt.

Informationen für den Besuch

Der Vatikan gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten auf dem Planeten. Jedes Jahr möchten sich 7 Millionen Touristen den Sitz der katholischen Kirche anschauen. Um die lange Schlangen am Eingang des Vatikans zu umgehen, können Sie ihnen die Kombitickets Petersdom mit Audioguide holen. Der Petersdom ist das ganze Jahr über geöffnet aber die Öffnungszeiten sind abhängig von der Jahreszeit: im Winter ist er jeden Tag von 7 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, während im Sommer bis 19 Uhr. 

An allen Feiertage bleibt die Kirche lediglich geschlossen, und Zeremonien finden auf dem Petersplatz statt. Der Eintritt in den Petersdom ist umsonst aber fall Sie zum Beispiel die Kuppel besichtigen wollen, kostet die Eintritt 10 €.

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In diesem Beitrag haben Sie mehr über die Geschichte und einige der besten Kunstwerken des Petersdoms herausgefunden. Für alle, die die Ewige Stadt besuchen, ist der Petersdom ohne Zweifel ein absoluter Muss. Insebesonders falls Sie Kunstliebhaber sind, sind Sie in dem perfekten Ort. Mit seiner langen Geschichte ist diese Kirche nicht nur ein kulturelles, historisches sowie architektonisches Wahrzeichen von Rom und der Vatikanstadt geworden, sondern auch die größte und meistbesuchte Kirche der Welt. 

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