Vor der Küste Ecuadors liegt ein wahres Paradies auf Erden namens Galapagos. Dieser aus 21 Inseln bestehende Archipel ist vom kristallklaren Wasser des Pazifischen Ozeans umgeben und ist eine Oase des Friedens und der Ruhe nicht nur für die glücklichen Touristen, die die Möglichkeit haben, ihn zu besuchen, sondern auch für alle Pflanzen- und Tierarten die sie bevölkern.

Die Hauptinseln sind: Isla de San Cristobal, Isla Santa Cruz, Isla Isabela, Isla Fernandina und Isla Santiago. Die zum Teil nur eine Handvoll Quadratmeter großen Satelliteninseln sind so zahlreich, dass man sie kaum zählen kann, genau wie die Sterne am Himmel.

Jede Insel hat etwas zu bieten, besonders wenn es um Strände geht. Die meisten Strände sind breit und sandig, einige zeichnen sich durch ein strahlendes Weiß aus, während andere mit Farben von Rot bis Olivgrün begeistern. 

Man teilt normalerweise den Strand mit Tieren wie Seelöwen, Meeresschildkröten, Leguanen, und sogar Pinguinen, ganz zu schweigen von all den Fischen, Krustentieren und Säugetieren, die den Ozean bewohnen, einschließlich Riesenrochen, Haien und Delfinen.

Neben den Küsten mit ihren Stränden und Siedlungen bietet auch das Inselinland Szenarien von seltener Schönheit, zum Beispiel die Vulkane mit ihren Calderen, die Brackwasserlagunen und sogar die Millionen Jahre alten Felsformationen:

Geografie

Die Galapagos sind einer der berühmtesten Archipele der Welt und sicherlich auch zu den prächtigsten zu zählen.

Es handelt sich um einen Komplex von mehr als zwanzig vulkanischen Inseln, die in das kristallklare Wasser des Pazifischen Ozeans eingetaucht sind. Diese Inseln liegen 1000 Kilometer von der Westküste Südamerikas entfernt und gehören politisch und administrativ zum nächstgelegenen Land der Region, nämlich zu Ecuador.

Sie sind geologisch sehr alt, einige sind sogar vier Millionen Jahre alt, und sind alle aufgrund der sehr starken vulkanischen Aktivität dieses Gebiets entstanden. 

Die größte Insel ist Isla Isabela, während die bewohnteste und berühmteste Isla Santa Cruz ist, obwohl die Hauptstadt der Galapagos-Provinz Puerto Baquerizo Moreno auf der Isla de San Cristobal liegt. Letzte ist auch die dem Festland am nächsten gelegene Insel.

Der Archipel beherbergt zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und was ihn einzigartig macht, ist, dass die meisten dieser Exemplare auf den Inseln endemisch sind. Das heißt, dass sie ausschließlich hier vorkommen.

Wie man die Inseln erreicht

Die Galapagos sind sowohl vom Festland (etwa 1000 Kilometer östlich), als auch von anderen Archipelen ziemlich isoliert, tatsächlich gibt es keine anderen Inseln im Umkreis von Tausenden von Kilometern. 

Die einzige Möglichkeit, den Archipel zu erreichen, ist das Flugzeug.

Es gibt keine Direktflüge zu den Galapagosinseln, Sie müssen also zuerst in Ecuador anhalten und dann einen weiteren Flug von Quito oder Guayaquil nehmen, den Städten mit den beiden Hauptflughäfen des Landes. Die wichtigsten Flughäfen auf den Inseln sind der Flughafen Baltra, in der Nähe von Santa Cruz, und der Flughafen San Cristobal.

Wenn Sie nach der Landung von einer Insel zur anderen rücken möchten, haben Sie zwei Optionen: Flugzeug oder Motorboot. Die oben genannten Flughäfen bieten auch Inlandsflüge zwischen den Hauptinseln an, und dazu kommt noch der Isabela Island Airport.

Mehrere Unternehmen kümmern sich um die Bewegungen auf dem Seeweg und stellen große Motorboote zur Verfügung, die bis zu 30 Personen aufnehmen können. Die Routen sind: Isla Isabela-Santa Cruz und Santa Cruz-San Cristobal.

Beste Strände

Dieser Archipel ist für vieles bekannt und einer davon sind sicherlich seine Strände. Die Galapagos sind ein wahres Paradies für diejenigen, die riesige und von hohen Palmen eingerahmte Korallenstrände lieben, die typisch für tropische Gebiete wie diese sind.

Jeder Strand hat etwas Einzigartiges zu bieten hat, aber hier unten finden Sie einen Überblick über die Strände, die Sie nicht verpassen sollten. An erster Stelle ist die Tortuga Bay zu nennen. Dieser riesige weiße Sandstrand liegt an der Südküste der Insel Santa Cruz. Hier kann man, wie der Name schon verrät, Exemplare von Galapagos-Riesenschildkröten, aber auch Leguane, Braunpelikane, Blaufußtölpel und Krabben bewundern. 

Es ist ein geschütztes Meeresgebiet, daher ist es hier verboten ins Wasser zu gehen, aber keine Sorge, denn in der Nähe gibt es eine Bucht, in der man zusammen mit Gruppen kleiner Weißspitzen-Riffhai schwimmen kann.

Einen atemberaubenden Ausblick bieten auch die Strände der Isla Lobos, einer kleinen Insel vor der Südwestküste von San Cristobal. Hier gibt es kleine Sträucher und Lavafelsen, auf denen die zahlreichen Seelöwen, die die Insel bewohnen, gerne entspannen und sich sonnen. Es ist nicht ungewöhnlich, Mütter mit ihren Babys zu sehen. Weitere sehenswerte Strände sind: Bahia Gardner, Cerro Brujo, Puerto Chino und Loberia.

Charles Darwin Forschungszentrum

Dieser Archipel verdankt seinen Ruhm nicht nur seinen Naturschönheiten, sondern auch einer der wichtigsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts, nämlich dem Biologen und Naturforscher Charles Darwin.

Letzter sammelte die meisten Daten, die ihn dazu veranlassten, die berühmte Evolutionstheorie der Arten auszuarbeiten, auf den Galapagosinseln. Die unglaubliche Vielfalt der endemischen Flora und Fauna dieser Inseln führte daher zu einer Revolution in den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Zeit. Der Archipel leistet weiterhin seinen Beitrag in diesem Sinne.

Die Förderung der wissenschaftlichen Forschung ist genau das Ziel des Charles Darwin Forschungszentrums in Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz. Das Zentrum wird von einer internationalen gemeinnützigen Organisation betrieben, die aus mehr als hundert Wissenschaftlern, Forschern, Erziehern und Freiwilligen aus der ganzen Welt besteht.

Die Studien des Charles Darwin Forschungszentrums, das seit 1964 vor Ort aktiv ist, zielen auf praktische Implikationen wie den Schutz des fragilen Habitats der Galapagosinseln und aller hier lebenden Arten.

Puerto Baquerizo Moreno

Jede der 18 Hauptinseln dieses großartigen pazifischen Archipels hat ihre wichtigste Siedlung. Puerto Baquerizo Moreno ist nicht nur die wichtigste Stadt San Cristobals, der östlichsten Insel des gesamten Komplexes, sondern auch die Verwaltungshauptstadt der Provinz Galapagos. 

Es ist somit das politische Zentrum des Archipels, tatsächlich beherbergt die Stadt den Provinzrat, wo die wichtigsten Entscheidungen über das Leben auf diesen Inseln getroffen werden.

Puerto Baquerizo Moreno könnte die erste Stadt sein, die Sie willkommen heißt. Genau hier befindet sich der Flughafen San Cristobal, der die Galapagos mit Ecuador verbindet.

Mehr als eine echte Stadt könnte man eigentlich von einem ruhigen Dorf sprechen, weil die Einwohner nicht einmal 6000 erreichen.

Die Hauptaktivitäten, denen sich die Einheimischen widmen, sind Fischfang und Tourismus. In der Tat bietet die Stadt absolut sehenswerte Aussichten. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Strände Playa Mann und Playa de Oro, die Charles Darwin gewidmete Statue und der Skate- und Kaktuspark.

„Pinnacle“ Klippe

Die Natur auf diesen Inseln ist besonders wild und unberührt. Die Landschaft trägt die unzähligen Spuren all der geologischen Phänomene, die zur Entstehung der Inseln selbst beigetragen haben, wie Vulkanausbrüche und Erdbeben. Ein Beispiel dafür ist sicherlich die „Pinnacle“ Klippe, die sich auf der Isla Bartolomé befindet, einer Satelliteninsel der größeren Isla Santiago.

Es ist eine Schäre vulkanischen Ursprungs, die von Touristen besonders wegen ihrer spitzen Form, die an die Zinnen gotischer Kathedralen erinnert, geliebt wird. Die Majestät dieses Felsens macht ihn zu einem echten Landzeichen sowie einer der spektakulärsten Aussichten Galapagos.                                

„Pinnacle“ Klippe ist daher für atemberaubende Schnappschüsse geeignet.  Am Fuße dieses „Obelisken“ lebt eine der seltenen Kolonien von Galapagos-Pinguinen, während es rechts die Bucht Playa Dorada gibt, die eine wichtige Niststätte für Meeresschildkröten ist.

Roter Sandstrand

Sobald Sie die Isla Rabida betreten, werden Sie sich fühlen, als wären Sie auf dem Mars gelandet, ohne es zu merken. Diese kleine Insel südlich der Isla Santiago ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen des gesamten Archipels, insbesondere wegen der feuerroten Farbe ihrer Strände, die an den Erdboden des „Roten Planeten“ erinnern.

Die Strände an der Nordwestseite der Insel, von denen man die Südküste Santiagos sehen kann, bieten das spektakulärste Panorama.

Die Farbe des Sandes, die das Gebiet so prägt, ist auf seine Zusammensetzung und insbesondere auf seinen hohen Eisengehalt zurückzuführen. Tatsächlich ist der Sand der Isla Rabida nichts anderes als die Aschen und Gerölle der nahegelegenen Vulkane der Isla Isabela, die aus dem Ozean auftauchten.

Die Anmut und Einzigartigkeit der Landschaft, die das Grün der Sträucher mit dem Rot des Sandes und dem Blau des Pazifiks verbindet, sind nicht die einzigen Gründe, die Insel zu besuchen. Hier gibt es einige Seelöwenkolonien sowie verschiedene Vogelarten, Leguane und auch eine Brackwasserlagune, in der rosa Flamingos nisten.

Das kristallklare Wasser ist ideal zum Schnorcheln und zum Entdecken der Schätze der Artenvielfalt, die die Umgebung bevölkern.

Kormoranpunkt

Eine der kleineren Inseln der Galapagos ist Floreana, die zusammen mit der nahegelegenen Isla Española am südlichsten Punkt des Archipels liegt.

Floreana hat eine Fläche von 173 Quadratkilometern, während seine Einwohner nur 100 (nicht einmal ein Einwohner pro Quadratkilometer) sind und sich um den Hauptort konzentrieren, nämlich Puerto Velasco Ibarra an der Westküste.  Die Hauptattraktion der Insel ist sowohl für Touristen als auch für Einheimische der Kormoranpunkt, der nördlichste Zipfel von Floreana.

Diese kleine Landzunge liegt zwischen zwei wunderschönen Buchten mit breiten Sandstränden. Insbesondere die Strände der Bahia del Correo haben eine leuchtend olivgrüne Farbe, da im Sand eine beträchtliche Konzentration des Minerals Olivin vorhanden ist, während die Strände rechts vom Kormoranpunkt zeichnen sich durch ein fast blendendes Weiß aus. 

Diese Strände werden von den grünen Meeresschildkröten bevölkert, während sehr oft die eleganten Rochen im seichten Wasser zu sehen sind.  Warum diese Landzunge „Kormoranpunkt“ heißt, bleibt ein Rätsel, da diese Vögel vor Ort nicht vorhanden sind, jedoch gibt es in unmittelbarer Nähe eine große Lagune, in der Sie die rosa Flamingos bewundern können.

Sierra Negra

Die Galapagos sind Inseln vulkanischen Ursprungs, also ist ein Ausflug zu den Vulkanen des Archipels nicht zu verpassen.

Die meisten dieser alten Vulkane befinden sich auf der Isla Isabela, die auch die größte ist (ihre Form erinnert sehr an ein Seepferdchen). Im Norden befindet sich der Vulkan Wolf, der auch den Rekord für den höchsten Gipfel der Insel hält, in der Mitte der Vulkan Alcedo und im Süden der wahre Star der Insel, nämlich die Sierra Negra.

Letzte ist der einzige aktive Vulkan des Komplexes. Sierra Negra hat eine Höhe von 1124 Metern, vor allem aber einen Durchmesser von 8 Kilometern und ist damit der zweitgrößte aktive Vulkan der Welt. Um die Abhängen zu erreichen, können Sie die Landtransportmittel der Hotels in der Umgebung nutzen, während Sie für den Aufstieg zum Krater guten Willen und ein bequemes Paar Tennisschuhe mitbringen müssen.

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