Island ist ein Inselstaat im Zentrum des Nordatlantiks. Es ist Teil Europas, aber Tausende von Kilometern von England und Norwegen entfernt, die neben Grönland die nächstgelegenen Länder sind.

Vielleicht ist es genau diese Entfernung, die es den Isländern ermöglicht hat, ihre Traditionen und ihre typischen kulturellen Merkmale über die Jahrhunderte hinweg zu bewahren, die fast intakt bleiben.                                                                                          

Unter diesen finden wir eine abgründige Liebe zur Natur, die auf der Insel eine Hauptrolle spielt und die wichtigste Lebensgrundlage für die Bewohner darstellt.

Die Naturschönheiten der Region haben Island auch zu einem der beliebtesten Urlaubsziele der Welt gemacht und dem Tourismussektor einen entscheidenden Schub gegeben.

Jahrtausendealte Gletscher, Flüsse und Gletscherseen, wilde Wasserfälle, Berge, Vulkane und Geysire sind nur einige der Landschaften, die den Besuchern angeboten werden.

Es ist der ideale Ort, um eine Rundreise mit einem Mietwagen zu unternehmen, um sich wieder mit der Welt und auch mit sich selbst zu verbinden.

Sich mit dem Auto fortzubewegen ist komfortabler als es scheint, denn die Insel ist mit einem effizienten Straßennetz ausgestattet, das sich rund um die Insel erstreckt und sogar die Fjorde der Nordküste erreicht. 

Die Natur ist jedoch nicht alles, was Island zu bieten hat. Reykjavik, die Hauptstadt, ist eine moderne Stadt voller Attraktionen, insbesondere aus kultureller Sicht. Wenn Sie einige Kuriositäten über die Geschichte der Insel erfahren möchten, sollten Sie unbedingt das Nationalmuseum „Þjóðminjasafn" besuchen.

Gullfoss Wasserfall

Island ist für seine Wasserfälle berühmt und wenn wir von Wasserfällen sprechen, können wir den Gullfoss Wasserfall nicht übersehen.

Seiner Name bedeutet „Goldener Wasserfall", da sein Wasser, das in den Gullfossgjúfur Canyon fließt, sehr hohe Spritzer erzeugt, die von den Sonnenstrahlen getroffen werden und den Zuschauern eine unglaubliche „Lichtshow“ bieten. 

Es ist ein Wasserfall im Südwesten der Insel und sogar einer der bekanntesten im ganzen Land. Es besteht aus zwei Stufen, dem ersten von 11 und dem zweiten von 21 Metern, und seine Durchflussmenge ist wirklich bemerkenswert, insbesondere im Sommer, wenn 140 Kubikmeter Wasser pro Sekunde vom Wasserfall fallen. Dies liegt daran, dass er vom Wasser des Gletscherflusses Hvítá gespeist wird. 

Gullfoss gehört zum sogenannten "Goldenen Ring", dem Gebiet Islands, in dem sich die wichtigsten Naturschönheiten befinden, und ist nur ein paar Stunden von der Hauptstadt entfernt!

Thingvellir-Nationalpark

Die Natur ist eines der schönsten Dinge, die Island zu bieten hat, und im Laufe der Jahre wurden mehrere Naturparks eingerichtet, um sie zu schützen. Eines davon ist der Thingvellir-Nationalpark.

Es ist ein Schutzgebiet von hohen Naturwert, aber auch ein Ort, der seit der Antike eine sehr wichtige Rolle bei der Entwicklung der isländischen Gesellschaft spielt. 

Genau hier im Mittelalter wurde das erste Parlament der Welt geboren, und zwar  eine Versammlung von „Gesetzessprechern". In der Tat bedeutet der isländische Name Thingvellir „Ebene der Volksversammlung“.

Dieser Ort war auch Schauplatz vieler anderer wichtiger historischer Ereignisse für die Insel.

Sein kultureller Wert wurde sogar von der UNESCO anerkannt, die ihn 2004 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen hat.

Der Park erstreckt sich über eine Ebene, die vom Fluss Öxará durchströmt wird. Dieser Fluss zieht viele verschiede Exemplare an, darunter 52 Vogelarten sowie Nerze und Füchse.

Blaue Lagune

Wahrscheinlich eine der bekanntesten Attraktionen Islands auf der ganzen Welt ist die Blaue Lagune, die jedes Jahr die Anwesenheit vieler Touristen aufzeichnet. 

Es ist ein Thermalfreibad, das so groß ist, dass es als "Lagune" bezeichnet wird. Das Adjektiv "blau" ist stattdessen auf die undurchsichtige blaue Farbe des Meerwassers zurückzuführen, in die Sie eintauchen können, um sich einzigartige Momente des Wohlbefindens zu gönnen.

Es ist vielleicht die Farbe des Wassers, die die Lagune zu einem so beliebten Reiseziel gemacht hat, zusammen mit den vorteilhaften Wirkungen von Kieselsäure und Schwefel auf die Haut, Elemente, die in der Lagune reichlich vorhanden sind.

Dieses Wellness-Center befindet sich auf der Reykjanes-Halbinsel, nicht weit von der Hauptstadt, und ist in eine Vulkanlandschaft eingebettet, die durch eine intensive schwarze Farbe gekennzeichnet ist. Das Panorama ist hier von überirdischer Schönheit.

Das Wasser sinkt nie unter 37 °, da es vor Erreichen der Lagune in der Nähe einer Lavablagerung im Untergrund vorbeiführt, die hohe Temperaturen erreicht.

Jökulsárlónsee

Unter den natürlichen Seen Islands befindet sich der Jokulsarlonsee, der größte und bekannteste See glazialen Ursprungs auf der Insel. 

Dieser See hält einen weiteren Rekord, nämlich den der Tiefe : Mit seinen 260 Metern ist er der tiefste See Islands.

Er liegt nahe der Südostküste, nicht weit vom Skaftafell-Nationalpark entfernt, und wird vom dahinter liegenden Vatnajökull-Gletscher gespeist.

Im Winter ist Jökulsárlónsee nicht schiffbar, da sich seine gesamte Oberfläche in eine dicke Eisdecke verwandelt, aber in den milderen Monaten schmilzt das Eis und sowohl Einheimische als auch Touristen können auf den berühmten Amphibien- oder Gummibooten fahren, um die reiche Fauna zu bewundern.

Neben vielen Süßwasser- und Salzwasserfischen können Sie auch viele Seevögel beobachten, darunter wunderschöne Papageientaucher, und Robben noch dazu.

Selbst in den heißesten Monaten schmilzt jedoch nicht das gesamte Eis, sodass der See immer mit kleinen Eisbergen übersät ist, die manchmal unerwartete Nuancen annehmen, wie z. B. Gelb und Schwarz, und sich vom gesamten umgebenden Weiß abheben.

Skógafoss Wasserfall

Ein weiterer Wasserfall südlich der Insel ist der von Skógafoss. Dieser Wasserfall ist höher als der von Gullfoss, tatsächlich macht das Wasser in diesem Fall einen einzigen Sprung, aber von 60 Metern. 

An Frühlings- und Sommertagen, an denen die Sonne das Tal beleuchtet, wird der Wasserfall häufig von Regenbogen eingerahmt : Sie werden von Sonnenstrahlen erzeugt, die durch die Wassertropfen fallen.

All dies verleiht der Landschaft eine märchenhafte Atmosphäre, die sich perfekt für atemberaubende Schnappschüsse eignet.

Skógafoss entspringt dem gleichnamigen Fluss Skógaá, der bricht und dann seinen Weg weiter unten im Tal fortsetzt. Dieser Fluss wird besonders von Fischern geschätzt, weil er reich an Lachs und Rotforellen ist. Es kommt daher häufig vor, dass sie mit Angelruten in der Hand am schwarzen Ufer sitzen.

Wenn Sie gerne in Bewegung bleiben, ist dies der ideale Ort : Es besteht die Möglichkeit, den Wasserfall über eine Treppe zu erklimmen und hier beginnt sogar der Laugavegur, und zwar ein bekannter Trekkingweg von 55 Kilometer. 

Selialandsfoss Wasserfall

Nicht weit von Skógafoss liegt der Selialandsfoss Wasserfall.

Sie werden nicht nur wegen ihrer geografischen Nähe als "Zwillingswasserfälle" bezeichnet, sondern auch, weil sie ähnlich sind, da es sich auch bei Selialandsfoss um einen 60 Meter hohen Wasserfall handelt, der aus einer einzigen Fallstufe besteht.

Natürlich hat Selialandsfoss auch einige Besonderheiten, die er einzigartig machen. Einer davon ist sicherlich der Pfad, der um ihn herum führt, sodass man sogar hinter den Wasserfall gehen kann, um ihn aus einem anderen Blickwinkel als dem vorderen zu bewundern.

Dies ist möglich, weil der Wasserfall von einem besonders hervorstehenden Felsvorsprung fällt, sodass sich hinter dem Wasserfall eine Art Höhle gebildet hat, die einer der beliebtesten Orte für Touristen ist, um Fotos zu machen.

Das fallende Wasser schuf einen kleinen natürlichen See, der dann in den Fluss Seljalandsá mündet, dessen Wasser dieses Tal besonders üppig gemacht hat. In der Nähe gibt es auch einen kleinen Laden, in dem Sie typische Souvenirs kaufen können.

Großer Geysir

Die Natur dominiert in Island immer noch unangefochten und so kann man Naturschauspiele von seltener Intensität und Schönheit erleben.

Ein Beispiel sind die Geysire, unter denen der älteste der sogenannte „Große Geysir“ ist. Letzterer liegt etwas weiter im Landesinneren, aber immer noch im Bereich des „Goldenen Rings" im Haukadalur-Tal.

Das Wort „Geysir" stammt aus dem Isländischen und bedeutet „Wasserstrahl".

Der Große Geysir sollte um das 13. Jahrhundert aufgrund heftiger Erdbeben entstanden sein, die dieses Gebiet zusammen mit dem Ausbruch des nahe gelegenen Hekla-Vulkans getroffen haben.

Von diesem Moment an stieß der Geysir, der 18 Meter breit und 20 Meter tief ist, heißes Wasser aus, das manchmal sogar fast 100 Meter erreichte.

Nach einer Zeit intensiver Aktivität ist er in eine Ruhephase eingetreten, die bis heute andauert, obwohl die Wissenschaftler nicht ausschließen, dass er wieder aktiv werden kann.

Es lohnt sich jedoch, dieses Gebiet zu besuchen, das seit zehntausend Jahren aktiv ist, da es neben dem Großer Geysir viele andere aktive Geysire beherbergt, wie den Strokkur, der alle 5/10 Minuten ausbricht.

Reynisdrangar

Eine der ausdrucksvollsten Aussichten Islands ist wahrscheinlich der Reynisdrangar, und zwar ein Komplex aus fünf Basaltklippen unweit der schwarzen Sandstrände des Küstendorfes Vík í Mýrdal im Süden.

Sie sind 66 Meter hohe Felsformationen, die mit all ihrer Majestät aus dem wilden Wasser des Nordatlantiks direkt vor dem Berg Reynisfjall auftauchen.

Von diesem Berg aus kann man einen privilegierten Blick auf die Felsentürme  genießen.

Der Reynisdrangar war ursprünglich Teil der mächtigen Riffe, die sich noch heute der umgebenden Landschaft aufdrängen.

Aufgrund eines Zusammenbruchs und der anschließenden Wassererosion sind diese Steinblöcke jedoch zu unregelmäßig geformten Säulen geworden.

Ihre Form, die etwas an die Finger eines Trolls erinnert, hat die Phantasie der Einheimischen beflügelt, die seit der Antike Legenden über diese Felsnadeln  verbreitet haben. Heute sind diese Legenden Teil der isländischen Folklore. 

Dies ist einer der besten Orte, um seltene Meeresspezies wie Wale, Delfine und Robben zu beobachten.

Skaftafell-Nationalpark

Der Skaftafell-Nationalpark ist ein fast 5.000 Kilometer breites Naturschutzgebiet, das seit 2008 Teil des Vatnajökull-Nationalparks ist : Der größte Nationalpark Europas. Letzteres gehört seit 2019 zu den von der UNESCO geschützten Welterbestätten.

Der Skaftafell ist riesig, so dass im Inneren alle Landschaften, die Island charakterisieren, zu finden sind.

Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass jahrtausendealte Gletscher wie Vatnajökull nur wenige Meter von schwarzen Sandebnungen entfernt sind, die sich bis zum Ozean erstrecken.

Das Vorhandensein dieses Gletschers, der volumenmäßig der größte in Europa ist, führt offensichtlich zu vielen Gletscherflüssen, die den Park durchqueren und häufig in Wasserfälle münden. Der berühmteste Wasserfall ist Svartifoss oder „Schwarzer Wasserfall", weil er von zahllosen Basaltsäulen umrahmt wird. 

Der Park kann entweder durch Buchung einer Busfahrt oder zu Fuß auf einem der markierten Wanderwege (es gibt mehrere Längen) besucht werden.

Reykjavik

Reykjavik ist die Hauptstadt Islands und aus politischer, wirtschaftlicher und kultureller Sicht sein wichtigste Zentrum. Es ist auch die bevölkerungsreichste Stadt der ganzen Insel, weil hier etwa 130.000 Menschen wohnen, und zwar mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung.

Die Hauptstadt liegt im Südwesten und ist eine Küstenstadt. Sie überblickt die  Faxaflói-Bucht, die von den Halbinseln Snæfellsnes und Reykjanes geschützt wird und die Heimat vieler Meeressäuger und Walfische ist.

Reykjavik hat alle Merkmale einer modernen westlichen Hauptstadt und bietet daher alle Arten von Dienstleistungen, von zahlreichen Museen, Theatern und Kinos bis hin zu Cafés und Restaurants, wo die Touristen Spezialitäten aus der lokalen Küche kosten können, zum Beispiel Fischsuppen oder Lammgerichte.

Abends ist die Stadt von jungen Leuten und Studenten bevölkert, die sich auf dem Weg zum Pub oder zur Disco treffen. In den Sommermonaten mangelt es nicht an Kultur- und Musikveranstaltungen.

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