Wenn es um Thailand geht, sind die ersten Bilder, die einem in den Sinn kommen, die atemberaubenden kristallklaren Strände mit klarem Wasser voller bunter Fische und hoher Kokospalmen, die Erleichterung und Erfrischung von der heißen Sonne bieten.                                              

Es sind sicherlich treffende Bilder, aber in Wirklichkeit sind die Strände nicht das einzige, was das Land Touristen zu bieten hat, die sich für einen Besuch entscheiden. Thailand ist eine Nation antiker Ursprünge und dies spiegelt sich in den lokalen Traditionen wider, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Darüber hinaus haben die Jahrhunderte der Geschichte nach und nach zum Bau von zivilen und religiösen Gebäuden geführt, die in ihrer Art wirklich einzigartig sind und einem ermöglichen, in der Zeit zurückzureisen. 

Es gibt viele buddhistische Tempel von unschätzbarem Wert, nicht nur aus einer spirituellen Perspektive, sondern auch aus architektonischer und künstlerischer Sicht. Hinsichtlich der zivilen Gebäude und der Sehenswürdigkeiten gibt es königliche Paläste, Museen und sogar noch zahlreiche Wolkenkratzer, die zeigen, wie Thailand und insbesondere seine Hauptstadt Bangkok die Herausforderungen der Zukunft nicht befürchten.

Diese Mischung aus Tradition und Innovation, aus Spiritualität, Zugehörigkeit, aber auch aus Gastfreundschaft und Öffnung nach Außen macht Thailand zu einem unverzichtbaren Ziel, um nicht nur angenehme Ferien zu verbringen, sondern auch eine unauslöschliche Erinnerung zu bewahren:

Großer Palast

Der Große Palast von Bangkok ist ein Komplex aus mehr als dreißig Gebäuden und wurde als Residenz der thailändischen Herrscherfamilie geboren. Es war König Rama I., der 1782 den Bau in Auftrag gab. Als er den Thron bestieg, beschloss er, die Hauptstadt des Königreichs von Thonburi nach Bangkok zu verlegen.

Die Arbeiten wurden innerhalb von drei Jahren abgeschlossen und bereits 1785 wurde die Einweihung dieses neuen architektonischen Komplexes gefeiert. Ursprünglich wurden viele der Gebäude aus Holz und Stein gebaut, aber im Laufe der Jahre wichen die alten Gebäude neuen und prunkvollen, die besichtigt werden können und die Touristen wegen ihrer reichen Dekorationsausstattung sprachlos machen.

Heute hat der Komplex bemerkenswerte Ausmaße erreicht, man bedenke nur, dass die umgebenden Mauern fast zwei Kilometer messen.

Großer Palast behält bis heute seine Funktion als offizielle Residenz der Herrscher, obwohl der König und seine Familie sich nur für offizielle Staatszeremonien dorthin begeben.

Wat Arun

Gegenüber dem Großen Palast am Westufer des Chao Phraya-Flusses liegt Wat Arun, einer der wichtigsten buddhistischen Tempelanlagen in der Hauptstadt sowie im ganzen Land.

Sein Bau geht auf die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück, aber erst hundert Jahre später, unter dem Herrscher Taksin, erlangte dieser religiöse Komplex die Bedeutung, die er bis heute hat. Tatsächlich verlegte dieser König die Hauptstadt des Königreichs nach Thonburi, dem Bezirk, in dem sich Wat Arun befindet, und ließ die Tempel renovieren, um ihnen einen neuen Glanz zu verleihen. 

Neben Wat Arun, der von Taksin in „Wat Chaeng" umbenannt wurde, ein Name, der manchmal als Synonym verwendet wird, wurde auch der Königspalast Wang Derm errichtet, und zwar der Vorfahre des Großen Palast. Der Komplex besteht aus vielen bemerkenswerten Gebäuden, Statuen und Monumenten aus verschiedenen Epochen, aber das Bauwerk mit dem größten künstlerischen Wert ist sicherlich das zentrale Prang. Es ist ein über 80 Meter hoher historisierter Tempelturm, der stilistisch an kambodschanische Tempel erinnert. 

Dieser Turm ist vollständig mit kleinen farbigen Kacheln aus feinem chinesischem Porzellan verkleidet und verfügt über vier steile Treppen, die zur Hauptterrasse führen, von der Sie eine außergewöhnliche Aussicht genießen können.

Tempel des Smaragd-Buddha

Innerhalb des riesigen Bereichs des Großen Palastes Bangkoks in der nordöstlichen Ecke befindet sich Wat Phra Kaeo, was auf Deutsch mit „Tempel des Smaragd-Buddha" übersetzt wird.

Es ist eine königliche Kapelle, die aus mehreren religiösen Gebäuden besteht. Das wichtigste unter ihnen ist der Phra Ubosot-Tempel, der den Phra Keo Morakot oder den Smaragd-Buddha beherbergt. Der Name des gesamten Komplexes ist auf Letzteres zurückzuführen.

Der Tempel, der den heiligsten Ort des Gebets in ganz Thailand darstellt, ist sehr charakteristisch, tatsächlich fällt er sofort ins Auge durch seine Popfarben, insbesondere des Daches und der Säulen.

Die Buddha-Statue ruht auf einem sehr kostbaren Thron aus eingelegtem Holz und zieht trotz ihrer Größe die Aufmerksamkeit auf sich, auch dank des Kontrasts zwischen den goldenen Gewändern, die sie bedecken, und der intensiven Farbe ihrer Haut aus Jade. Diese antike Statue, die zuvor im Wat Arun aufbewahrt wurde, wurde in die neue königliche Residenz verlegt, weil ihr besondere Kräfte zugeschrieben werden, wie die Verteidigung der Stadt und der königlichen Familie vor Feinden.

Khaosan Road

Eine der beliebtesten und belebtesten Straßen in Bangkok ist zweifellos die Khaosan Road. Diese Straße befindet sich im Herzen Bangkoks und ist daher nur wenige Gehminuten von den wichtigsten hauptstädtischen Sehenswürdigkeiten sowie vom Fluss Chao Phraya entfernt.

Der Name Khaosan bedeutet auf Thai „gemahlener Reis" und bezieht sich auf die Vergangenheit dieser Straße, in der viele Aktivitäten im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Reis stattfanden.

Seit den 1980er Jahren hat die Khaosan Road begonnen, ihre touristische Berufung zu nutzen. Berühmt wurde sie durch ihre Gästehäuser, die sehr preiswerte Unterkünfte für Besucher aus Privathäusern sind.

Diese Straße gilt noch immer als Drehpunkt des touristischen Lebens der Stadt und heute sind hier, neben den Gästehäusern, auch Bars, Restaurants, Souvenirläden, Massagesalons und Hotels aller Preisklassen zu finden.

An Wochenenden, vor allem abends, wird die Straße auch von jungen Thais besucht, die sich dort treffen um gemeinsam etwas zu essen oder einen Spaziergang am Fluss entlang zu machen.

Chatuchak-Markt

Chatuchak-Markt ist der größte Markt Bangkoks und einer der größten nicht nur in Asien, sondern auch weltweit. Es befindet sich im nördlichen Teil der Hauptstadt, genauer gesagt im Bezirk Chatuchak, von dem es seinen Namen hat.

Es ist ein permanenter Flohmarkt, der von Mittwoch bis Sonntag geöffnet ist, obwohl während der Woche nur einige Bereiche des Marktes voll ausgelastet sind, im Vergleich zu den insgesamt 27. Aus diesem Grund ist der Chatuchak-Markt besser bekannt unter den Namen „Samstag & Sonntags-" oder „Wochenendmarkt“. 

Im Inneren kann man von Pflanzen über Kleidung und Wohnmöbel bis hin zu absonderlichen, frivolen und etwas kitschigen Produkten wirklich alles kaufen. Genau das macht diesen Markt so einzigartig. Die Preise sind oft vorteilhaft, besonders wenn Sie geschickt mit den netten Verkäufern verhandeln.

Chatuchak-Markt ist auch der ideale Ort, um mit der thailändischen gastronomischen und kulinarischen Kultur in Kontakt zu treten : Hier können Sie leckere Gerichte des lokalen Streetfoods probieren oder Südfrüchte kaufen.

Lumphini-Park

Lumphini-Park ist die wichtigste Grünfläche in Bangkok.

Es ist ein großer öffentlicher Park, der in den 1920er Jahren auf Geheiß des Herrschers Rama VI auf einem Gelände der thailändischen Krone errichtet wurde. Letzterer wurde für seine großzügige Gewährung mit einer ihn darstellenden Statue geehrt, die sich heute am südwestlichen Eingang des Parks befindet.

Dieser Park ist der ideale Rückzugsort, um dem Chaos der Stadt zu entfliehen und ein paar Stunden pure Entspannung unter den Zweigen der majestätischen Bäume zu genießen. Es ist auch bei Sportlern ein sehr beliebter Ort, denn der über zwei Kilometer lange Fuß- und Radweg ist ein Anziehungspunkt für diejenigen, die sich gerne fit halten. Die Familien kommen hierher, sodass die Kindern spielen oder eine Bootsfahrt in der hübschen künstlichen See machen können. 

Oft am Morgen kann man ältere Menschen im Park sehen, die in Gruppen die alte Kunst des Tai Chi üben, eine Augenweide, verpassen Sie es nicht!

Wat Saket

Ein weiterer wichtiger buddhistischer Tempel Bangkoks ist sicherlich der Wat Saket, der sich auf der Flussinsel Rattanakosin befindet.

Letzterer stammt aus der Ayutthaya-Ära, ist also ein ziemlich alter Tempel, der jedoch im Laufe der Zeit mehrmals renoviert wurde, zuerst Mitte des 18. Jahrhunderts unter der Herrschaft von Rama I und später auch Anfang des 19. Jahrhunderts. Wat Saket mit seinen imposanten weißen Säulen, seinen eingemeißelten Fenstern und seinem mit goldenen Verzierungen bereicherten Dach ist von einem gepflegten und besonders üppigen Hof umgeben, wahrscheinlich auch dank der Nähe des Chao Phraya-Flusses.

Neben dem Tempel findet man der sogenannte "Goldene Berg", und zwar eine Anhöhe von etwa 80 Metern, auf dessen Spitze sich ein goldener Stupa befindet, der heilige Reliquien verwahrt. 

Jedes Jahr im November während der Loi Krathong Feierlichkeiten wird der Stupa mit einem roten Tuch bedeckt und die Gläubigen kommen hierher, um mit Kerzen in ihren Händen die 320 Stufen zum Gipfel des Goldenen Berges zu erklimmen.

Nationalmuseum Bangkok

Bangkok ist voller schöner Tempel, hat aber noch viel mehr zu bieten. Wenn Sie beispielsweise ein Kunstliebhaber sind, sollten Sie unbedingt das Nationalmuseum Bangkok besuchen.

Dieses Museum ist das wichtigste in ganz Thailand und ein Muss, wenn Sie mehr über die Geschichte und Vergangenheit dieses alten und faszinierenden Landes erfahren möchten. Der Museumskomplex besteht aus drei Hauptgebäuden, die den Sanam Luang Platz überblicken, also er befindet sich im Stadtzentrum nur wenige Schritte vom Großen Palast entfernt.

Tatsächlich wurde die erste im Nationalmuseum ausgestellte Sammlung, die König Rama IV. gehörte, zuvor in der königlichen Residenz aufbewahrt und erst 1887 an den heutigen Standort verlegt, damit jeder sie genießen konnte.

Die drei Galerien mit Dauerausstellungen, die heute besichtigt werden können, bilden einen Weg durch die Jahrhunderte, der bis heute reicht und nicht nur Thailand, sondern auch andere asiatische Länder betrifft.

Die Speerspitze des Museums ist die Ramkhamhaeng-Stele, die laut Wissenschaftlern die ersten Inschriften im thailändischen Alphabet trägt. 

Patpong

Ein weiterer bemerkenswerter Markt in Bangkok ist Patpong. Es ist ein Nachtmarkt, im Gegensatz zum Chatuchak-Markt, also etwas, das Sie andenken sollten, wenn Sie einen freien Abend in der Hauptstadt haben.

Patpong ist ein Viertel, das sowohl bei Thailändern als auch bei internationalen Touristen für sein Nachtleben und seine Unterhaltungsmöglichkeiten bekannt ist. Tatsächlich ist es das älteste Rotlichtviertel der Stadt. Beurteilen Sie das Buch jedoch nicht nach seinem Einband, denn in den drei Straßen, die dieses Viertel bilden, Patpong 1, 2 und 3, nicht nur Nacht- und Stripclubs zu finden sind.                             

Hier gibt es auch schöne Souvenirläden, wo man ganz besondere Geschenke kaufen kann, wie zum Beispiel das farbenfrohe Geschirr aus Kokosnüssen, sowie Restaurants und Bars, die ausgezeichnete Drinks servieren, die Sie im Freien unter dem Sternenhimmel genießen können.

Baiyoke Tower 2

Bangkok ist auch eine sehr dynamische und moderne Stadt. Ab den 90er Jahren wurde ihre Skyline von sehr hohen Wolkenkratzern übersät, darunter der des Baiyoke Tower 2.

Es ist ein 304 Meter hoher Wolkenkratzer im postmodernen Stil, in dem sich ein Luxushotel befindet. Vom Jahr seiner Neueröffnung, also 1997, bis 2016 war er der höchste Wolkenkratzer der ganzen Stadt und ist auf jeden Fall noch heute einer der höchsten, und zwar nur 13 Meter von den Magnolia Waterfront Residences entfernt.

Eine Übernachtung im Hotel in einem der knapp 700 Zimmer können sich nicht viele leisten, aber Touristen nutzen meist lieber die Roof Top Bar, um ein romantisches Dinner mit musikalischer Untermalung zu genießen, oder erreichen lieber die Aussichtsplattform im 84. Stock, die mehr als jeder andere Ort einen atemberaubenden Blick über die ganze Stadt bietet, besonders bei Sonnenuntergang.

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