Vietnam ist eines der Länder Südostasiens. Es ist hauptsächlich ein Küstenland und die Gesamtlänge seiner Küsten erreicht eine wirklich bemerkenswerte Zahl von fast 3300 Kilometern.

Die Küsten blicken im Norden auf den Golf von Tonkin, wo sich auch die berühmte Halong-Bucht befindet, die zu den sieben neuen Naturwundern der Welt gehört, und im Süden auf das Südchinesische Meer.

Das Beisein des Meeres hat Vietnam dazu gebracht, sich besonders dem Fischfang und dem Handel zu widmen. 

Eine weitere wirtschaftliche Tätigkeit, die für das Land immer strategischer wird, ist der Tourismus, dank des Interesses der Ausländer an den natürlichen und architektonischen Schönheiten, die hier zu finden sind. Mittlerweile trägt dieser Sektor 7,5% zum Bruttoinlandsprodukt bei. 

Die Landschaft ist wirklich abwechslungsreich, so dass man neben den herrlichen Stränden und Inseln auch die Gebirgszüge im Norden an der Grenze zu China, die Naturparks und sogar die Naturhöhle von Sơn Đoòng, die größte der Welt, besuchen kann.

Die wichtigsten vietnamesischen Metropolen sind Hanoi, und zwar die Hauptstadt, Ho Chi Minh und Halong. Die drei zählen zu den 100 meistbesuchten Städten der Welt. In diesen Städten mangelt es nicht an Museen, Monumenten, Bars, ausgezeichneten Beherbergungsbetrieben und Restaurants, die Gerichte sowohl aus der regionalen als auch aus der internationalen Küche bieten.

Hanoi

Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und eine Stadt voller Attraktionen. Es liegt im Norden am rechten Ufer des Roten Flusses, der seit jeher eine wichtige Ressource für die Einwohner der Stadt darstellt. Hanoi ist also keine Küstenstadt, aber es ist tatsächlich nur 90 km vom Golf von Tonkin und damit vom Südchinesischen Meer entfernt.

Es handelt sich um eine sehr alte Stadt, deren erste historische Spuren vor Tausenden von Jahren zurückreichen, und heute ist sie eine der wichtigsten Metropolen Vietnams und die zweitgrößte Stadt nach der Einwohnerzahl, nämlich wohnen hier 8 Millionen Menschen.

Hanoi wurde erstmals 1010 Hauptstadt, als es vom Herrscher Ly Thai To zum politischen Zentrum des Dai Viet Königreichs gewählt wurde. Zu dieser Zeit wurde es „Thang Long" genannt, und zwar „Drache", weil man glaubte, dass diese Kreatur in der Nähe lebte. Der heutige Name bedeutet „Die Stadt zwischen den beiden Flüssen" und damit sind der Rote Fluss und der Duong-Fluss gemeint. In der Hauptstadt finden Sie zahlreiche taoistische, buddhistische und konfuzianische Tempel, wie den berühmten Literaturtempel, aber auch koloniale Gebäude, Museen, Hochhäuser und vieles mehr.

Ho Chi Minh

Wenn die Hauptmetropole des Nordens sicherlich Hanoi ist, gilt das Gleiche für Ho Chi Minh für den Süden des Landes.

Ho Chi Minh hat 13 Millionen Einwohner, viel mehr als die Hauptstadt Hanoi, und ist damit das bevölkerungsreichste Zentrum sowie die Handels- und Finanzhauptstadt Vietnams.

Seine strategische Lage in der Nähe des Südchinesischen Meeres, des Saigon-Flusses und auch der Mündung des Mê Kông-Flusses hat es zu einer Stadt gemacht, die sich nicht nur dem Handel mit anderen südostasiatischen Ländern, sondern auch mit vielen europäischen Ländern gewidmet hat und sich noch widmet.

Diese Stadt, die in der Vergangenheit kaum mehr als ein Fischerdorf war, knüpfte ab Mitte des 19. Jahrhunderts, als sie unter französische Kolonialherrschaft kam, noch engere Beziehungen zu den europäischen Mächten. 

Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen Gebäude im Kolonialstil, die hier besichtigt werden können, sowie die katholischen Kirchen der Stadt, von denen die beeindruckendste sicherlich die Kathedrale Notre-Dame ist.

Die Stadt wird oft als Saigon anstelle von Ho Chi Minh bezeichnet, da dies vor der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam im Jahr 1976 nach dem Vietnamkrieg ihr Name war.

Hội An

Eine viel kleinere Stadt als die beiden oben genannten, aber genauso wichtig und vielleicht noch charakteristischer ist die von Hội An, auch „Stadt der Laternen" genannt.

Es ist eine Stadt, die zur Provinz Quang Nam in Zentralvietnam gehört.

Hội An liegt in der Nähe der Mündung des Flusses Thu Bon und hat im Laufe der Jahre diese Nähe zum Meer nicht nur für den Fischfang, sondern auch für den Handel genutzt.

Auch wenn es heute vielleicht nicht so aussieht, war Hội An drei Jahrhunderte lang einer der wichtigsten Handelshäfen Asiens und dies brachte Händler aus der ganzen Welt in die Stadt.

Diese Kreuzung der Kulturen hat unauslöschliche und noch immer deutliche Spuren in der Stadt hinterlassen, die sie zu einem der beliebtesten Touristenziele des Landes machen.

Sein historisches Zentrum wurde in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und ist daher sicherlich eines der Schmuckstücke der Stadt zusammen mit der überdachten Brücke. Letztere verband zwei Stadtteile von Hội An und ist die einzige überdachte Brücke auf der Welt, die einen buddhistischen Tempel beherbergt.

Huế

Huế ist eine wunderschöne Stadt, die in der Vergangenheit lange Zeit das politische, kulturelle und religiöse Zentrum Vietnams war.  Insbesondere von 1802 bis 1945, dem Geburtsjahr der Demokratischen Republik Vietnam, war Huế die Hauptstadt des Landes anstelle von Hanoi, das erst später wieder zur Hauptstadt wurde.

Der berühmte monumentale Komplex namens „Zitadelle" stammt aus dieser Zeit der Geschichte der Stadt, und zwar aus ihrer Blütezeit. Es handelt sich um eine Reihe von Gebäuden, insbesondere Palästen und Tempeln, umgeben und geschützt von dicken Umfassungsmauern, die, wie der Name vermuten lässt, der kaiserlichen Familie als Residenz dienten.

Die Zitadelle von Huế  ist ein wahres Juwel der Baukunst und wurde 1993 von der UNESCO als geschütztes Welterbe anerkannt.

Đà Nẵng

Nicht weit von Huế findet man Đà Nẵng. Đà Nẵng ist eine Küstenstadt mit einem sehr wichtigen Hafen, die sich besonders dem Handel und dem Seeverkehrssektor widmet. 

Sie ist mit mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt in Zentralvietnam, daher gehört sie zusammen mit der Hauptstadt Hanoi zu den fünf autonomen städtischen Behörden Vietnams.

Das touristische Angebot der Stadt ist reichhaltig und vielfältig. Eine seiner größten Stärken ist sicherlich die Küste, die Besuchern die Möglichkeit bietet, das kristallklare Wasser des Südchinesischen Meeres zu genießen. 

Der bekannteste und beliebteste Strand ist China Beach, ein toller Ort zum Sonnenbaden, zum Schnorcheln und auch zum Spazieren entlang der Strandpromenade. Direkt an der Küste gibt es auch die besten Beherbergungsbetriebe. 

Eine Alternative zum Meer sind die „Marmorberge", ein natürlicher Komplex aus fünf majestätischen Hügeln nur 9 Kilometer von Đà Nẵng entfernt.

Tam Cốc

Eine weitere Perle Nordvietnams ist definitiv Tam Cốc. Dieses kleine Dorf, das nur zwei Stunden von der Hauptstadt Hanoi entfernt liegt, ist vor allem für seine natürlichen Höhlen bekannt. Tatsächlich bedeutet seiner Name „Drei Höhlen“.

Diese Höhlen, die Teil des von der UNESCO anerkannten Naturerbes sind, sind das Ergebnis der jahrelangen Wassererosion des Ngo Dong-Flusses auf dem Kalksteinfelsen.

Die drei Höhlen können dank der zahlreichen Sampan-Touren (ein typisches Holzboot) besucht werden, die von Einheimischen organisiert sind. Diese Panorama-Touren von etwa einer Stunde bieten die Möglichkeit, nicht nur außergewöhnliche Naturschönheiten zu genießen, sondern auch mit der lokalen einladenden Gemeinschaft in Kontakt zu treten.

Wenn Sie die ländliche Seite des Landes kennenlernen möchten, die mehr mit den alten Traditionen seiner Bewohner verbunden ist, dann ist ein Besuch in Tam Cốc genau das Richtige für Sie.

Sa Pa

Ganz im Norden, fast an der Grenze zu China, liegt Sa Pa. Diese kleine Stadt ist in eine atemberaubende Landschaft eingebettet. Tatsächlich ist Sa Pa Teil des „Hoang Lien Nationalparks“, der die besonders reiche und heterogene Flora und Fauna dieser Bergregion Vietnams schützt.

Die Gebirgskette, die das Territorium der Stadt prägt, ist genau die des Hoang Lien Son, eine Art östliche Verlängerung des Himalaya-Gebirges, dessen höchster Gipfel der Mount Fan Si Pan ist.  Letzterer stellt mit seinen 3143 Metern den höchsten Berg in ganz Indochina dar.

In Sa Pa können Sie herrliche Terrassen besuchen, die dem Reisanbau gewidmet sind, aber auch den Gipfel des Fan Si Pan erklimmen, um die Aussicht von oben auf die darunter liegenden Täler zu genießen und wunderschöne Erinnerungsfotos zu machen.

Mỹ Sơn

Wenn Sie in der Nähe von Đà Nẵng sind, sollten Sie auf jeden Fall ein paar Stunden für einen Ausflug nach Mỹ Sơn einplanen.

Es ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten in Vietnam, sowohl wegen ihrer beträchtlichen Größe als auch wegen der Erhaltung der vor Ort vorhandenen Strukturen. Die historische und künstlerische Bedeutung dieses Ortes wurde auch von der UNESCO anerkannt, die ihn 1999 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen hat.

Mỹ Sơn ist ein Komplex religiöser Gebäude, der der hinduistischen Gottheit Shiva gewidmet ist. Tatsächlich ist die Stätte auch als „Der Tempel von Bhadreshvara“ bekannt.

Diese religiösen Gebäude wurden während der Herrschaft von Champa errichtet, also zwischen dem 4. und 13. Jahrhundert. Die ältesten, die man noch bewundern kann, stammen aus dem 8. Jahrhundert, denn früher wurden die Strukturen aus verderblichen Materialien wie Holz hergestellt. 

Die eindrucksvollsten Bauwerke sind die „Kalan", und zwar Schreintürme, die aufgrund ihrer Gestaltung auf den heiligen Berg der Hindu-Religion verweisen. Hier wurden religiöse Zeremonien gefeiert und die Champa-Herrscher begraben.

Insel Cat Ba

Insel Cat Ba liegt in der Halong-Bucht des Golfs von Tonkin, einem der sieben neuen Naturwunder der Welt.

Diese Bucht ist übersät mit Inselchen aus Kalkstein, von denen es etwa 2000 gibt, aber Cat Ba ist die größte und sicherlich die reichste an Attraktionen für Besucher.

Die Natur regiert ungestört auf der Insel und wird von den Einwohnern, knapp über 8000 Menschen, wie eine echte Mutter verehrt, weil neben dem Tourismus die Natur die Hauptlebensgrundlage ist.

Die Vegetation ist üppig und beherbergt viele Tierarten, darunter auch solche, die vom Aussterben bedroht sind, wie der kleine Hellköpfige Schwarzlangur Primat. Um die lokale Flora und Fauna zu schützen, wurde ein Nationalpark eingerichtet, der mehr als die Hälfte der Inselfläche bedeckt.

Die Hauptaktivitäten sind Ausflüge sowohl zu Fuß als auch mit dem Boot. Letztere ermöglichen, den majestätischen Brandungspfeilern der Bucht, die 500 Millionen Jahre alt sind, näher zu kommen.

Fluss Mê Kông

Die meisten vietnamesischen Dörfer und Städte liegen an den Ufern von Wasserläufen.  Tatsächlich ist der Fischfang immer noch eine zentrale wirtschaftliche Ressource für Vietnam und seine Produkte sind die Grundlage der Ernährung der Bürger.

Einer der wichtigsten Flüsse, die Vietnam durchqueren, ist sicherlich der Mê Kông, der der längste Fluss in ganz Indochina und der siebte der Welt (4880 km) ist. 

Bevor er Vietnam erreicht und in der Nähe der Metropole Ho Chi Minh in das Südchinesische Meer mündet, durchquert dieser Fluss fünf weitere Länder, nämlich China, Myanmar, Laos, Thailand und Kambodscha.

Der zu Vietnam gehörende Flussabschnitt ist unter dem Namen „Sông Cửu Long“ bekannt, was übersetzt „Der 9-köpfige Drache“ bedeutet, da sein Delta von neun riesigen Armen für eine Gesamtfläche von 39.000 Quadratkilometern geprägt ist.  Hier leben zahlreiche Tierarten und vor allem seltene und wunderschöne Vögel. 

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Vietnam zu besuchen steht auf der Bucket List jedes Reisenden, was man nicht überraschen sollte, denn dafür gibt es unzählige Gründe. 

Dieses Land mit seinen natürlichen und architektonischen Schönheiten, insbesondere den Naturparks, Tempeln und Küsten, lässt Touristen Tagträumen.

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Sie werden von diesem Land freudig überrascht sein und wenn Sie es hinter Ihnen lassen müssen werden, werden wir unser Bestes tun, um Sie zu trösten und Ihnen jeglichen Komfort zu bieten.