Diesen Herbst macht sich die Costa neoRomantica auf, mit Ihren Passagieren das Land der aufgehenden Sonne zu erkunden. Auf der Japan Rundreise lernen Sie die faszinierende Kultur des Fernen Ostens kennen, wo Tradition auf Moderne trifft.

"... wo heute ein Farbenmeer bunter Leuchtreklamen Nachtschwärmer in die Bars und Spielhallen lockt, befand sich schon während der Edo-Zeit eine Raststätte für Händler und Samurai..."

Eine Kreuzfahrt durch Vergangenheit und Zukunft zugleich

Die Reise der Costa neoRomantica beginnt in Tokio. Kaum eine andere Stadt steht so sinnbildlich für den Wandel, den Japan während des letzten Jahrhunderts durchlaufen hat. Beispielhaft für die Geschäftigkeit der japanischen Hauptstadt steht die weltberühmte Kreuzung von Shibuya. Zur Rush Hour sollen hier manchmal über 1000 Menschen auf einmal, in alle Richtungen gleichzeitig die Straße überqueren. Die Kreuzung liegt direkt an einer Eisenbahnstation, die täglich etwa 2 Millionen Passagiere abfertigt und deren Errichtung hauptverantwortlich für den Boom des Viertels war. Benannt ist Shibuya übrigens nach einem einflussreichen Clan, der dort einst seine Festung hatte und die kaiserliche Hauptstadt verteidigte. Schreine aus jener Zeit haben zwischen den Hochhäusern bis heute überdauert.

Von Samurais zu Großstadtlichtern

In den 1980er Jahren wurde Shibuya zu einem richtigen Trendbezirk, als sich hier eine eigene Modeszene zu etablieren begann. Die lokale Street Fashion umfasst die prägnanten Stile der verschiedenen japanischen Jugendkulturen und beeinflusst auch heute noch Designer weit über die Landesgrenzen hinaus.

Gleich daneben liegt auch das Vergnügungsviertel Shinjuku. Wo heute ein Farbenmeer bunter Leuchtreklamen Nachtschwärmer in die Bars und Spielhallen lockt, befand sich schon während der Edo-Zeit (1603-1868) eine Raststätte für Händler und Samurai, die von der Burg des Shoguns westwärts reisten. Teile eben jener Burg, die später auch als kaiserlicher Palast genützt wurde, stehen heute noch im Herzen Tokios und sind für Besichtigungen zugänglich.

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Eine ähnliche Verwandlung hat hat auch Yokohoma hinter sich. Der Hafen in der Bucht von Tokio war vor etwas mehr als 150 Jahren noch ein Fischerdorf im damals isolierten Japan. Mit der Ankunft der Europäer entwickelte sich hier ein bedeutender Umschlagplatz für den internationalen Handel. Der Boom ließ die kleine Ortschaft rasant wachsen und schließlich mit dem Ballungsraum Tokio gänzlich verschmelzen.

Heute bietet die leuchtende Skyline Yokohomas eine beeindruckende Kulisse, auch für die Costa neoRomantica, die von hier ihre Japan Rundreise startet und sich auf zu den weiteren Wundern des Inselstaats macht.