Finnland ist eines der Reiseziele, das in den letzten Jahren bei Touristen stark an Popularität gewonnen hat und sogar andere bekanntere Länder in Nordeuropa übertroffen hat.

Dies gilt umso mehr, wenn wir über die wunderschöne Hauptstadt Helsinki sprechen, die im Süden des Landes liegt und den Ostseearm, den Finnischen Meerbusen, überragt, der Finnland von Estland trennt.

Die finnische Hauptstadt hat ihren Besuchern sowohl landschaftlich als auch architektonisch sehr viel zu bieten. Wie können wir unter den ersten nicht all die kleinen Inseln und Archipele (mehr als 300) erwähnen, die Teil der Stadt sind? Ein Beispiel ist der Suomenlinna-Archipel, auf dem 1700 auch eine Festung gebaut wurde, aber auch die Insel Pihlajasaar, die von den Einwohnern Helsinkis besonders wegen ihrer Sand- auf der einen und Felsstrände auf der anderen Seite geliebt wird.  

Was die Gebäude angeht, ist sicherlich die Kathedrale von Helsinki, die auf dem Hauptplatz „Senatsplatz“ im historischen Zentrum steht, ein Muss.                                                                               

Dieser Platz wird an sonnigen Tagen von jungen Leuten bevölkert, die sich auf den Stufen vor der Kirche treffen, um das Spektakel der Straßenkünstler zu genießen, während im Winter hier der berühmte Weihnachtsmarkt stattfindet.

Bemerkenswert ist auch das Museumsangebot Helsinkis. Einige der wichtigsten Museen sind: Die Finnische Nationalgalerie, zu der auch das Kiasma Museum gehört, das Finnische Nationalmuseum und das Design Museum: 

Suomenlinna

Suomenlinna ist ein Bezirk der finnischen Hauptstadt, der aus acht kleinen Inseln besteht: Kustaanmiekka, Pikku Mustasaari, Iso Mustasaari, Länsi-Mustasaari, Susisaariforma, Särkkä, Lonna und Pormestarinluodot.

Die meisten letzteren sind durch eindrucksvolle Brücken miteinander verbunden, die sich über die Gewässer des Finnischen Meerbusens erheben.

Auf diesem Archipel befindet sich eine berühmte Festung namens „Suomenlinna Festung", die eine der Hauptattraktionen des Ortes ist und 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde.

Diese Festung wurde Mitte des 18. Jahrhunderts, als Finnland noch Teil des Königreichs Schweden war, auf Geheiß der Regierung gebaut, die versuchte, die Expansionsziele des Russischen Reiches einzudämmen. Anfang 1800 als Folge des Finnischen Krieges kam das Land und damit auch die Festung unter russische Kontrolle.

Heute empfängt Suomenlinna jährlich fast eine Million Besucher, die von den natürlichen und architektonischen Schönheiten dieses Archipels angezogen werden. Wie erreicht man es? Eine 15-minütige Fahrt mit der Fähre von Helsinki wird ausreichen!

Dom von Helsinki

An der Spitze der monumentalen dunklen Treppe, die eine Seite des Senaatinori-Platzes kennzeichnet, befindet sich der prächtige Dom von Helsinki.

Letzteres drängt sich sowohl dank seiner Höhenlage als auch seiner fast blendenden weißen Farbe nicht nur auf den umliegenden Platz, sondern auf die gesamte Stadt auf und zieht die staunenden Blicke der Touristen auf sich. Die lutherische Kathedrale von Helsinki ist ein wahres architektonisches Juwel, in der Tat ist sie ein wunderbares Beispiel für ein Gebäude im perfekten neoklassizistischen Stil, insbesondere was die Außenfassaden betrifft.

Die Kathedrale wurde von dem deutschen Architekten Carl Ludwig Engel entworfen, der viele Jahre in Helsinki und anderen finnischen Städten arbeitete. Von all seinen Projekten ist dies sicherlich das beste, auch weil Engel sich eine der am meisten studierten und imitierten Architekturen aller Zeiten zum Vorbild nahm, nämlich das Pantheon in Paris.

Die Bauarbeiten wurden in Rekordzeit (auch unter Berücksichtigung der damals verfügbaren Werkzeuge) abgeschlossen, tatsächlich dauerten sie etwas mehr als zwanzig Jahre, von 1830 bis 1851.

Universität Helsinki

Eine der wichtigsten Universitäten in ganz Finnland ist sicherlich die seiner Hauptstadt, die „Helsingin yliopisto“.

Es ist eine multidisziplinäre öffentliche Universität, die aus vier Hauptcampus besteht: City Center Campus, Kumpula Campus, Viikki Campus und Meilahti Campus.

Der „City center campus“ liegt im Herzen von Helsinki, nur wenige Meter von den Touristenattraktionen der Stadt entfernt, tatsächlich trifft man hier nicht selten auf Gruppen von Studenten und Studentinnen, und es ist auch der Campus, der die größte Anzahl von Fakultäten mit geisteswissenschaftlichem Schwerpunkt beherbergt, wie die Kunst- und die Sozialwissenschaftenfakultät. 

Die „Helsingin yliopisto“ gilt mit ihren über 38.000 Studierenden als eine der wichtigsten und renommiertesten multidisziplinären Universitäten in Lehre und Forschung in ganz Nordeuropa. Im Inneren beherbergt die Universität das Naturkundemuseum, den Botanischen Garten, ein Observatorium und die Nationalbibliothek.

Esplanadi

Die „Esplanadi“ sind zwei wichtige Straßen im Zentrum von Helsinki. Insbesondere gibt es die Pohjoisesplanadi oder die „Esplanadi des Nordens“ und die Eteläesplanadi oder die „Esplanadi des Südens“, letztere befinden sich tatsächlich auf zwei gegenüberliegenden Seiten. Die von diesen beiden Straßen begrenzte Grünfläche belebt einen der beliebtesten und meistbesuchten Parks der Einheimischen, nämlich den „Esplanadi Park", der von den Bürgern Helsinkis auch liebevoll „Espa“ abgekürzt wird.

Die Gestaltung dieses Parks ist wiederum dem deutschen Architekten Carl Ludwig Engel zu verdanken und auch in diesem Fall bemerkt man seinen neoklassizistischen Geschmack für Harmonie vor allem in den geordneten Baumreihen, die den Raum in anmutige und schattige Wege gliedern.

Im Park können Sie Statuen bewundern, insbesondere die dem Dichter und Autor der Nationalhymne Johan Ludvig Runeberg gewidmete, Brunnen und bunte Blumenbeete. Im Sommer wird der Park zu einem Ziel für Picknicks, die oft von Live-Musik begleitet werden.

Temppeliaukio-Kirche

Eine sicherlich kleinere als der Dom von Helsinki, aber ebenso bemerkenswerte Kirche ist die Temppeliaukio-Kirche.

Dieses Gebäude ist in vieler Hinsicht einzigartig. Der erste Aspekt, der sofort ins Auge fällt, ist, dass es sich um ein Beispiel für die Felsarchitektur handelt, tatsächlich wurde der Platz für die Kultstätte durch Graben und Schnitzen des Felsens gewonnen. Kein Wunder, dass der Name der Kirche „Kirche in der Felsen" bedeutet.

Der andere Aspekt, der das Gebäude charakterisiert, ist seine gewölbte Decke mit einem Durchmesser von 24 Metern, die mit Kupferplatten bedeckt ist, die den Innenraum heller machen. Die Decke ist auch von außen sichtbar. Die Atmosphäre im Inneren dieser modernen Kirche, die 1969 von den finnischen Architekten und Brüdern Toumo und Timo Suomalainen entworfen und gebaut wurde, ist unbeschreiblich, besonders wenn die Tönen von der Orgel durchklingen. 

Sibelius Denkmal

Finnland musste Jean Sibelius, einem seiner größten Komponisten und Geiger aller Zeiten, mit einem ihm gewidmeten Denkmal huldigen, und genau das ist der Fall der „Passio Musicae“.

Dieses suggestive und eindrückliche Denkmal befindet sich im Sibelius-Park, der offensichtlich auch nach dem Komponisten selbst benannt ist, und wurde 1967 an die finnische Bildhauerin Eila Hiltunen in Auftrag gegeben.

Der Name, den die Autorin dem Denkmal gab, bedeutet aus dem Lateinischen „Leidenschaft für die Musik“. Die Wahl des Namens ist nicht zufällig, tatsächlich wurde Hiltunen bei der Verwirklichung der Skulptur von den Meisterwerken von Sibelius inspiriert und versuchte, die Essenz der Musik dieses großen Komponisten materiell wiederzugeben.  

Die Aufgabe war offensichtlich gar nicht so einfach, denn Musik gehört im Gegensatz zur Skulptur zu den immateriellen Künsten schlechthin, vielleicht auch deshalb griff die Autorin auf abstrakte Formen zurück. Das Denkmal besteht aus mehr als 600 miteinander verschweißten Stahlhohlrohren, die einem Wellenmuster folgen und den Eindruck erwecken, in der Luft zu schweben, fast wie die Töne einer Sinfonie.

Uspenski-Kathedrale

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam Finnland unter die Herrschaft des benachbarten Russischen Reiches und wurde zum Großherzogtum Finnland.

Dieser neue Einfluss machte sich nicht nur im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich bemerkbar, sondern auch im kulturellen und religiösen Bereich.

Ein Beispiel sind Kirchen, die in dieser Zeit in Helsinki gebaut wurden, von denen sicherlich die Uspenski-Kathedrale die bemerkenswerteste ist.

Diese Kathedrale, die der orthodoxen Anbetung gewidmet ist, befindet sich auf dem Hügel der Halbinsel Katajanokka, die durch drei Brücken mit dem Rest der Stadt verbunden ist, und ist neobyzantinischer Inspiration. Tatsächlich nahm der russische Architekt Aleksey Gornostayev die Kirchen der wichtigsten Städte des Reiches, wie St. Petersburg und Moskau, zum Vorbild.

Der Einfluss der russischen Architektur zeigt sich besonders an den roten Backsteinfassaden und den leuchtenden golden Kuppeln, die das Gebäude krönen. 

Auch im Inneren mangelt es nicht an Bezügen zur russischen Kunst und insbesondere zur ikonographischen Kunst. Die Kathedrale beherbergt eine kostbare Ikonostase, hinter der sich das Presbyterium befindet.  

Senatsplatz

Nur zehn Gehminuten von der Uspenski-Kathedrale entfernt befindet sich der Senatsplatz in Helsinki. Letzter ist der wichtigste Platz Helsinkis und auch einer der bekanntesten und beliebtesten Orte der Hauptstadt : Im Laufe der Jahre hat er sich zu einem festen Bezugspunkt für Touristen und Einheimische entwickelt.

Der Senatsplatz verdankt seinen Ruhm sowohl seiner Lage, tatsächlich befindet er sich im historischen Zentrum, also im ältesten Teil von Helsinki, als auch den Gebäuden, die es überragen, und den Denkmälern, die es auf seiner Fläche von beträchtlicher Größe beherbergt.

Neben dem bereits erwähnten Dom und der imposanten Treppe, die immer wieder von kleinen Gruppen von Freunden oder Studenten bevölkert wird, besonders anlässlich kultureller Veranstaltungen oder Konzerte, die oft im Sommer stattfinden, kann man hier auch das Senatsgebäude, das Hauptgebäude der Universität Helsinki und das Sederholm-Haus, das älteste Gebäude im Stadtzentrum, bewundern. 

Was die Denkmäler angeht, ist sicherlich die Statue zu Ehren von Zar Alexander II. aus dem Jahr 1894 das wichtigste. Letzte befindet sich direkt in der Mitte des Platzes. 

Im Dezember beherbergt dieser Platz mehr als 100 Stände der Weihnachtsmärkte und der Schnee, der in dieser Zeit hier immer reichlich fällt, macht die Atmosphäre noch magischer.

Alte Markthalle

Was man bei einem Stadtbesuch auf keinen Fall verpassen sollte, sind die Märkte und das gilt natürlich auch für Helsinki! Der wichtigste Markt ist sicherlich der in der Alten Markthalle. Dies ist der erste überdachte Markt, der in der finnischen Hauptstadt organisiert wurde, und somit auch der älteste, auch wenn er in Wirklichkeit erst 1889, also vor relativ kurzer Zeit, eröffnet wurde.

Die Gründe, die zum Bau eines Gebäudes führten, das den Markt beherbergte, um den Verkauf von Lebensmitteln in Innenräumen statt wie bisher auf den Plätzen zu fördern, waren vor allem hygienische Gründe. Deshalb wurden die Bauarbeiten beschleunigt und die Markthalle wurde ein Jahr nach ihrer Gründung eingeweiht.

Die Innen- und Außenstruktur der Alten Markthalle im Stadtteil Kaartinkaupunki erinnert an die Markthallen der wichtigsten europäischen Hauptstädte.

Im Inneren gibt es zahlreiche Stände, die alle Arten von Lebensmitteln mit besonderem Augenmerk auf lokale Köstlichkeiten wie gebratenen Hering verkaufen, aber auch Stände mit nordischen Handwerksprodukten, die sich sehr gut für die Suche nach Souvenirs eignen.

Linnanmäki

Linnanmäki ist einer der amüsanten Freizeitparks in der finnischen Hauptstadt und das finden nicht nur Kinder! „Lintsi“, wie es von den Einwohnern Helsinkis genannt wird, liegt nicht weit vom Stadtzentrum entfernt, tatsächlich ist es mit dem Auto in nur 15 Minuten zu erreichen, aber es ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Dieser Park hat ein sehr reiches und vielfältiges Angebot an Fahrgeschäften : Es gibt davon tatsächlich etwa 40 in verschiedenen Größen, Altersgruppen und Schwierigkeitsgraden, sodass jeder das Beste für sich finden kann.

Fast jedes Jahr wird der Park um neue Attraktionen erweitert, aber das eigentliche hohe Tier von Lintsi ist die Holzachterbahn „Vuoristorata“, und zwar die erste Achterbahn, die direkt bei der Eröffnung im Jahr 1950 im Park gebaut wurde und noch immer den gleichen Vintage-Look hat.

Innerhalb des Parks gibt es auch mehrere Bars, Kioske und Restaurants, wo man vor der nächsten Fahrt auf den Fahrgeschäften eine Kleinigkeit essen oder etwas Erfrischendes trinken kann.

Design Museum

An Museen mangelt es in Helsinki sicherlich nicht. Wenn Sie ein Designbegeisterter sind oder Ihr Wissen zum Thema erweitern möchten, dann verpassen Sie nicht die Gelegenheit, das „Design Museum“ zu besuchen. Letzteres befindet sich in einem prächtigen neugotischen Gebäude, dessen Bau 1895 für Schulzwecke fertiggestellt wurde und bis 1973 die schwedische Schule „Brobergska samskolan“ beherbergte.

Erst seit 1978 befand sich in diesem Gebäude das „Design Museum“, das jedoch bereits 1873 gegründet und anschließend an seinen heutigen Standort umgezogen war.

Das Museum konzentriert sich jedoch auf finnisches Design, ohne Designobjekte aus anderen europäischen und außereuropäischen Ländern beiseitezulassen oder auszuschließen, auch dank eines Netzwerks von Beziehungen zu Museen auf der ganzen Welt.

Die Dauerausstellung, die in den Räumen des Museums zu bewundern ist, widmet sich der Geschichte des finnischen Designs, insbesondere von 1870 bis heute, und umfasst eine Sammlung von über 75.000 einzigartigen Designobjekten.

Strandpromenade

Helsinki ist eine Küstenstadt mit Blick auf die Ostsee und insbesondere auf den Meeresarm namens Finnischer Meerbusen. Im Winter werden selbst in Helsinki, einer der weiter südlich gelegenen Städte des Landes, oft sehr niedrige und fast immer unter dem Gefrierpunkt Temperaturen erreicht, sodass der küstennahe Meeresabschnitt oft mit einer dicken Eisschicht bedeckt ist.

Im Sommer schmilzt dieses Eis jedoch und die Strände der Hauptstadt wie Eiran und Hietaranta sind überfüllt mit Menschen, die die Sonne genießen, Beachvolleyball spielen, entspannen und, warum nicht, sogar baden wollen, auch wenn das Wasser immer ziemlich kalt ist.

Wenn Sie nicht zu den Mutigen gehören, die sich trotz der Wassertemperatur für einen Sprung ins Meer entscheiden, können Sie die Aussicht ohnehin bei einem Spaziergang entlang der Promenade von Hernesaarenranta genießen. Dies ist die berühmteste Promenade der Hauptstadt, die entlang der Küste verläuft. An der Promenade gibt es auch Bänke um anzuhalten und ein paar Erinnerungsfotos zu machen.

Finnisches Nationalmuseum

Auch wenn das Gebäude von außen täuschen mag, die Mannerheimintie Straße 34 ist wirklich ein Museum und nicht irgendein Museum, sondern das Finnische Nationalmuseum!

Tatsächlich scheint das Gebäude auf den ersten Blick viel mehr zu einer gotischen Kirche als zu einem Museum zu gehören, insbesondere wenn man bedenkt, dass der zentrale Turm einem Glockenturm sehr ähnlich ist, aber das ist er nicht.

Der Bau dieses besonderen Gebäudes begann 1893, als beschlossen wurde, ein Nationalmuseum ins Leben zu rufen, und endete 1910, auch wenn das Museum erst sechs Jahre später eingeweiht und daher der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Seit 1916 hat das Museum mehrere Restaurierungen erfahren, die beeindruckendste im Jahr 2000, und auch Erweiterungen, heute hat es insgesamt zehn Standorte, von denen dies der wichtigste ist.

In seinen Räumen sind archäologische und ethnographische Fundstücke ausgestellt, die es den Besuchern ermöglichen, die Geschichte Finnlands von seinen Ursprüngen an zurückzuverfolgen. Insbesondere ist die finno-ugrische Sammlung eine der ältesten und bedeutendsten, die hier zu finden sind, und sie besteht aus mehr als 14.000 Objekten. 

Holzhausviertel

Eine der eindrucksvollsten Aussichten, die Helsinki zu bieten hat, kann nur die seiner berühmten Holzhausviertel sein, nämlich Puu-Käpylä, Puu-Vallila und Puu-Kumpula.

Dies sind Viertel, die vollständig aus Holzhäusern in verschiedenen Farben bestehen und sich nicht weit vom Zentrum der Hauptstadt befinden. Sie können mit öffentlichen Verkehrsmitteln, also mit der Straßenbahn, dem Bus, oder sogar mit dem Auto erreicht werden.

Diese Häuser stehen nebeneinander und bilden oft sehr lange Reihen, die aus der Ferne wie Farbflecke wirken und aus der Nähe durch ihre Schönheit und Einzigartigkeit verblüffen und denen, die das Glück haben, ihnen sogar zufällig zu begegnen, den perfekten Schnappschuss bieten. 

Die Wahl dieses als wertvoll erscheinenden Materials, nämlich des Holzes, wurde eigentlich vor allem durch dessen ausgiebiges Vorkommen auf finnischem Boden diktiert, denn das Land verfügt über eine bemerkenswerte Waldfläche. 

Es genügt zu sagen, dass diese Häuser, deren Preise jetzt in die Höhe gestiegen sind und daher den verbotenen Traum vieler darstellen, in den 1910er und 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut wurden, um die Arbeiterklasse im Rahmen eines Projekts unterzubringen, das ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern sollte. Der Besuch eines dieser Viertel ist wie ein Sprung in die Vergangenheit, ohne eine Zeitmaschine zu benötigen!

Kiasma Museum

Ein weiteres Muss in Helsinki ist das Kiasma Museum, und zwar das Museum für zeitgenössische Kunst der Hauptstadt. Es lohnt sich, ein paar Worte zu dem Gebäude zu sagen, das eine ganz besondere Struktur des amerikanischen Architekten Steven Holl hat: Das Museum besteht aus zwei Hauptkörpern, die sich kreuzen und Ausstellungsräume unterschiedlicher Form und Größe beleben, die sich über fünf durch Rampen, Treppen und Aufzüge miteinander verbundene Etagen erstrecken. 

Der Name des Museums bezieht sich auf den Punkt des menschlichen Gehirns, an dem sich die beiden Sehnerven kreuzen, der genau das Chiasma genannt wird, also darstellen die Hauptkörper des Gebäudes in dieser Perspektive die beiden Sehnerven. 

Die architektonische Arbeit ist sehr konzeptionell, auch was die Wahl der Materialien angeht, die eine möglichst helle Umgebung schaffen, wie die Fenster, aber auch die Aluminium- und Zinkpaneele.

Die im Museum untergebrachte Sammlung ist wirklich wertvoll, ganz zu schweigen von den avantgardistischen Wechselausstellungen, die das ganze Jahr über organisiert werden.

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Was wir Ihnen gegeben haben, ist nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was die finnische Hauptstadt ihren Besuchern wirklich zu bieten hat. Tatsächlich gehen die Sehenswürdigkeiten Helsinkis weit über die oben aufgeführten hinaus.

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Helsinki mit seiner üppigen und noch fast unberührten Natur, man denke nur an die grünen Wälder und an die Seen Südfinnlands, und seiner prächtigen bürgerlichen und religiösen Architekturen garantiert Ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt.

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