Sevilla ist die Hauptstadt der Region Andalusien und liegt im Süden Spaniens. In der gesamten Region spielt der arabische Einfluss eine führende Rolle und lässt eine Mischung aus Kulturen und Geschichte entstehen, die jeden Besucher fasziniert. 

Der Alcazàr sowie die Kathedrale und die viele Paläste sind einzigartige architektonische und künstlerische Meisterwerke. Sevilla, die viertgrößte Stadt Spaniens, ist aber auch das künstlerische, kulturelle, finanzielle und wirtschaftliche Zentrum Südspaniens und kann alles bieten, was ein Tourist sucht. 

Sevillas Einwohner sind sehr freundlich und werden Ihren Aufenthalt einzigartig machen.
Nachfolgend finden Sie eine Liste mit einigen der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt:

Plaza de Espana

Die Plaza de Espana wurde von Tripadvisor Nutzern als das großartigste Denkmal  Europas bezeichnet. 

Diese Nominierung hat sicherlich ihre Gründe, denn dieser Platz hebt sich mit seinen Brücken und Kanälen von allen anderen ab. 1929 für die Ibero-Amerikanische Ausstellung entworfen, umfasst es eine Gesamtfläche von 50.000 Quadratmetern und bietet den Besuchern dank des ihn durchquerenden Kanals ein einzigartiges Erlebnis. 

Tatsächlich ist es möglich, an Bord eines kleinen Bootes über den Platz zu schlendern und die vier romantischen Brücken zu überqueren. Eine weitere Besonderheit sind die keramischen Verzierungen der Bögen, die alle spanischen Provinzen mit einem Bild darstellen.

Die Kathedrale von Sevilla

Die Kathedrale von Sevilla ist, nach dem Vatikan und dem Heiligen Paulus in London, die drittgrößte Kathedrale der Welt. Man erkennt sofort, den für die Stadt typischen arabischen Stil. Tatsächlich entstand das Gebäude als Moschee und erst 1248 wurde von Fernando III. zu einem christlichen Tempel umgewandelt. 

Seine Geschichte ist daher lang und komplex und durchläuft unzählige Phasen wie z.B. der Gotik, des Renaissance, des Barock und des Neoklassizismus. Alle Stile spiegeln sich auf die eine oder andere Weise in der Persönlichkeit dieser majestätischen Kathedrale wieder. 

Auch das Innere zeigt seine Mächtigkeit und überrascht den Besucher sowohl mit seiner Größe als auch mit seinem Reichtum.

Der Royal Alcazar

Auf den römischen Überresten entstanden, dann in eine frühchristliche Kirche umgewandelt, nimmt der Alcazar erst nach der arabischen Eroberung von 713 ihre heutige Form an. 

Es wurde immer als königliche Residenz benutzt, und nach der Rückeroberung der Stadt im Jahr 1248 waren die Alcazares die erste königliche Familie, die es in Besitz nahmen. Wie in der Kathedrale sind auch hier verschiedene Stile erkennbar, aber das Imposanteste des Palastes sind definitiv seine Gärten. 

Dank ihrer Vegetation wie Palmen oder Orangenbäumen bieten Sie den Besuchern Schatten und Ruhe, um sich von der Hitze der Stadt zu erholen.

Metropol Parasol

Das Metropol Parasol, auch bekannt als „Seta“, hat das Hauptziel, die Einwohner Sevillas vor der intensiven Sonne der Stadt zu schützten. Es befindet sich an einem sehr zentralen Punkt der Stadt, in einem Viertel, das nach dem Abriss des antiken Marktes an Bedeutung verlor. 

Es erstreckt sich über mehrere Ebenen: Unten befinden sich die römischen und andalusischen Überreste, die bei den Ausgrabungen gefunden wurden, auf dem Erdgeschoß bietet es einen Platz von 3000 Quadratmetern und auf den sechs Säulen ruht die große Holzkonstruktion. Darauf finden Sie einen Laufsteg, eine Bar und ein Aussichtspunkt, von wo aus Sie die ganze Stadt bewundern können.

Giralda

Die Giralda ist der Glockenturm der Kathedrale von Sevilla und ist eines der aussagekräftigsten und meistbesuchten Monumente der Stadt. 

Sevilla ist ein Schmelztiegel der Kulturen, und auch der Glockenturm gibt genau diese Werte wieder, da er aus mehreren Körpern besteht, die im Laufe der Jahrhunderte zusammengefügt wurden. 

Der Hauptteil ist der der alten Moschee, die damals mit ihren 97,5 Metern der höchste Turm der Welt war. Heute ist die Giralda 101 Meter hoch und übertrifft sowohl den Schiefen Turm von Pisa als auch den Londoner Big Ben. 

Der Besuch ist überhaupt nicht schwierig, da der Turm über 35 Rampen verfügt, die es dem Sultan einst ermöglichten, die Spitze auf seinem Pferd zu erreichen, um die wunderschöne Aussicht zu bewundern.

Maria Luisa Park

Der Maria Luisa Park ist fast die Fortsetzung der schönen Plaza de Espana. Der Name leitet sich von Maria Luisa di Borbone ab, die 1893 einen Teil der Gärten der Stadt schenkte. Nach dieser Schenkung gerieten die Gärten jedoch in Verwahrlosung, bis sie 1929 anlässlich der Ibero-Amerikanischen Ausstellung vollständig restauriert wurden. 

Heute beherbergen die Gärten eine große Vielfalt an Pflanzen aus aller Welt, kleine künstliche Seen und Statuen berühmter Künstler. Die Landschaftsidee erinnert jedoch noch immer an den typische Stil vom 19. Jahrhundert, der sich durch perfekte und geordnete Linien auszeichnet.

Museum von Flamenco

Der Flamenco-Tanz ist einer der wichtigsten kulturellen Ausdrucksformen der andalusischen Kultur und wurde von der UNESCO zum Erbe der immateriellen Kultur erklärt. 

Das Sevilla Museum ist das einzige weltweit und befindet sich im Herzen der Stadt, im Stadtteil Santa Cruz. Mit einem Besuch im Museo de Flamenco  haben Sie die Möglichkeit diesen leidenschaftlichen Tanz besser zu verstehen. Das Erdgeschoss verfügt über einen typisch andalusischen Innenhof, in dem Flamenco-Shows stattfinden, das erste Stockwerk ist der Geschichte und den wichtigsten Künstlern gewidmet, während das zweite für Ausstellungen von Fotografie, Malerei oder Skulptur vorgesehen ist.

Plaza de Toros

Die Stierkampfarena ist das älteste Haus Spaniens und hier finden die wichtigsten Stierkampfshows der Welt statt. 

Sein Stil ist spätbarock, typisch für die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts. Tatsächlich begannen die Bauarbeiten im Jahr 1749, welche jedoch 120 Jahre dauerten, und erst im Jahr 1868 zur Fertigstellung des Plaza de Toros führten. Im 19. Jahrhundert eingriff aber der berühmte Architekt von Sevilla Anibal Gonzales mit neuen Umbauten. 

Der Platz hat immer zur Real Maestranza de Caballería gehört, heute gilt es als Denkmal und ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Sevilla.

Casa Pilatos

Das Pilatos-Haus stellt den Prototyp des andalusischen Palastes dar und ist die perfekte Kreuzung zwischen dem spanischen Mudéjar-Stil und dem italienischen Renaissance-Stil. 

Es wurde im 15. Jahrhundert von einer wohlhabenden spanischen Familie erbaut. Der Sohn seiner Gründer, Fradique Enrique da RIbeira, beschloss nach einer Reise nach Italien, die Kunst von der Renaissance in seinen Palast zu importieren. 

Das Haus wurde nach Fadrique benannt, der berechnete, dass die Entfernung zwischen seinem Haus und der Kirche Cruz Campo dieselbe war wie zwischen dem Haus von Ponzio Pilato und Calvary. Für einige ist die Pracht dieses Palastes nur durch Alcazar zu übertreffen. 

Palacio de la Duenas

Der Palast wurde zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert von der berühmten sevillanischen Familie Pineda erbaut, gehört aber aufgrund historischer Umstände seit 1612 der Familie Alba. 

Der Palast ist von unschätzbarem Wert und ein architektonisches Meisterwerk, das zahlreiche Kunstwerke und Kostbarkeiten aus Keramik und antike Möbel enthält. Die Innenhöfe und Gärten sind jedoch das Herzstück. 

m 19. Jahrhundert wurde es in ein Gemeindehaus umgewandelt und der berühmte Dichter Antonio Machado wurde hier geboren und durfte einen Teil seiner Kindheit hier verbringen. 

Im 20. Jahrhundert war es jedoch Treffpunkt vieler bedeutender Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Kunst. Der Palacio de las Duenas ist daher ein wahrer Zeuge der Geschichte.

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