Eine Stadt, die reich ist an Geschichte und Naturattraktionen, mit einem herrlichen Meer. Split ist zweifellos ein Reiseziel, das es zu entdecken lohnt, angefangen bei der Altstadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. 
Am Besten kann man das Stadtzentrum und seine Schätze auf einem Spaziergang entdecken.

Der Diokletianpalast ist ein Stadtviertel

Kaiser Diokletian wählte diesen Ort als Alterssitz und ließ einen Palast erbauen, für den er genaue Vorstellungen hatte und keine Ausgaben scheute. Das Gebäude wurde  in einer zehnjährigen Bauzeit aus dem leuchtend weißen Stein von der Insel Brač errichtet, außerdem wurden griechischer und italienischer Marmor und Säulen und Sphinxen aus Ägypten herbeigeschafft. Auch die Kellergewölbe können besichtigt werden, in denen Sie etwas über das Leben im Palast erfahren und sich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben. Die Festung, Kaiserresidenz und befestigte Stadt nimmt eine Fläche von 31.000 Quadratmetern ein. Im Laufe der Zeit hat sie sich zum lebendigen Mittelpunkt der Stadt entwickelt, der die Essenz von Split birgt: ein Labyrinth voller Menschen, Lokale, Geschäfte und Restaurants.  In den Gassen verbergen sich Durchgänge und Höfe, die mal ganz still, mal von der Musik, die aus den Cafés dringt, und den Alltagsgeräuschen der Bewohner erfüllt sind.

Die Kathedrale und der Kampanile

Eine weitere Attraktion ist die Kathedrale, die dem Stadtpatron, dem heiligen Domnius, geweiht ist. Sie gehört zu den ältesten Kathedralen der Welt und wurde im Mausoleum des Diokletian untergebracht Hier werden die Reliquien der Heiligen Domnius und Anastasius aufbewahrt. Es lohnt sich, den 57 Meter hohen Kampanile hinaufzusteigen, denn er bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Die Mühe lohnt sich.

Das Goldene Tor und ein großer Zeh, der Glück bringt

Das Goldene Tor ist eines der vier Zugangstore zum Diokletianpalast und zweifellos das bekannteste und meistbesuchte.

Die Venezianer nannten es Porta Aurea, während es zur Römerzeit Porta septemtrionalis (Nordtor) hieß und direkt ins nahe gelegene Solin führte, das die Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatien war. Das Tor war so bedeutend, dass nur der Kaiser und seine Familie es durchschreiten durften. Wenn Sie sich für Legenden interessieren, dürfen Sie sich die um Bischof Grgur Ninski (Gregor von Nin) nicht entgehen lassen. Der Bischof spielt eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Stadt und wird vor allem deswegen erinnert, weil er sich für den Gebrauch der slawischen Sprache in der Messe einsetzte.  Seine vom berühmten kroatischen Bildhauer Ivan Meštrović geschaffene monumentale Statue befindet sich am Goldenen Tor. Der Legende nach bringt es Glück, den großen Zeh des linken Fußes zu berühren. Danach zu schließen, wie sehr die Zehe glänzt, ist diese Legende noch immer sehr lebendig.