Wenn die schöne Jahreszeit näher kommt, wirkt sich das auch auf unsere körperliche Verfassung aus: Die Tage werden länger, durch das Sonnenlicht steigt die Produktion des Glückshormons Serotonin und unser Körper erwacht zu neuem Leben. Deswegen sollte man die längeren Tage auch für sportliche Aktivitäten an der frischen Luft nutzen, um sich auszupowern und zu vergnügen, in Form zu bleiben und die winterliche Trägheit zurückzulassen. Nichts eignet sich da besser als das Laufen unter freiem Himmel. Dabei müssen Sie allerdings darauf achten, die geeigneten Schuhe auszuwählen! Es reicht nicht, die erstbesten Sneaker anzuziehen und loszulaufen, denn während des Trainings lastet jeder Schritt auf den Schuhen, die Sie tragen.

"Der neueste Trend sind bunte Laufschuhe mit «Stoßdämpfern» – er kommt aus der Hauptstadt des Joggens, New York"

Hier also drei Tipps, wie Sie sich gut darauf vorbereiten, mit jedem Schritt und den richtigen Laufschuhen abzuschalten, in Bestlaune zu kommen und Kalorien verbrennen.

Der Fuß

Vor dem Kauf sollte man sich die Sohlen eines alten Sneakers anschauen: Die Art der Abnutzung weist darauf hin, wie man den Fuß aufsetzt. Bei Überpronation des Fußes ist die Innenseite der Schuhe mehr abgenutzt, weswegen sich ein Modell mit maximaler Stützung empfiehlt ist, so dass der Fuß beim Aufsetzen abgefedert wird. Bei Supination hingegen zeigt die Außenseite eine größere Abnutzung und der Laufschuh muss eine gute Dämpfung beim Aufsetzen gewährleisten. Auch die Fußsohle ist von Gewicht: Es ist besser, die Schuhe einer halbe Nummer größer zu wählen, um Blasen zu vermeiden. Ein weiteres Detail, das zu beachten ist, stellt der Spann dar. Wer einen hohen Spann hat, sollte einen Schuh aus weichem Leder mit langen Bändern bevorzugen. Schmalgeschnittene Modelle eignen sich für Menschen mit schmalen Füßen. Sie haben noch Fragen? Gut sortierte Fachgeschäfte haben meist ein Laufband mit einer Kamera, die die Bewegung aufzeichnet. Manche verfügen auch über ein baropodometrisches Analysesystem, das interessante Informationen über die Gewichtsverteilung und den Gangzyklus vermittelt.

Der Schuh

Für die unterschiedlichen Bewegungstypen gibt es eine Vielzahl von Laufschuhen, die in verschiedene Kategorien eingeteilt sind. Die meisten Menschen setzen den Fuß ausgewogen oder flach auf. Aus diesem Grund sollten sie beim Kauf eines Laufschuhs darauf achten, dass er vom Typ A 3 ist, das heißt, maximale Dämpfung bietet und sowohl den Vorfuß wie die Ferse schützt. Wer zu Überpronation neigt, wählt hingegen am besten ein Modell vom Typ A 4, das die Stützung der Innenseite gewährleistet und so Sehnenscheidenentzündungen und Ermüdung der Muskeln und Gelenke vorbeugt. Aber neben diesen wichtigen Kriterien sollte auch der modische Aspekt nicht vernachlässigt werden. Der neueste Trend sind bunte Laufschuhe mit „Stoßdämpfung“. Er kommt aus der Jogging-Hauptstadt New York, wo die neuesten Kollektionen mit Modellen mit „hohen, weichen“ Sohlen bestens bei den Marathonläufern angekommen sind, auch weil sie die Erschütterung beim Aufsetzen des Fußes vermindern. Nicht zufällig ist Leo Manzano, der Gewinner der Silbermedaille bei der Olympiade in London 2012, einer der Werbeträger der stylishen Stinson Lite der hypertechnologischen Marke Hoka OneOne.

Der Untergrund

Wenn Sie wählen können, wo Sie trainieren, dann ist ein fester Erduntergrund das Beste, denn er dämpft die Erschütterung ein gewisse Maße. Wer allerdings am Meer wohnt oder dort seine Ferien verbringt, hat das Glück, am Strand laufen zu können, vielleicht sogar bei Sonnenuntergang. Es empfiehlt sich in beiden Fällen, Schuhe mit einer gut dämpfenden Sohle zu wählen. Asphaltstraßen oder Fahrradwege dagegen eignen sich für Spurts und empfehlen sich für die urbanen Läufer, die mit einem harten Untergrund vertraut sind, der die Muskeln weniger ermüdet, aber die Sehnen stark beansprucht. Die Kriterien für die Auswahl des Schuhe sind nicht modischer Art, sondern richten sich an der guten Stützung des Fußes aus.